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Doppelpack von Pascal Schürpf zum FCL-Sieg gegen Lugano

Der FC Luzern gewinnt gegen den FC Lugano mit 4:2. FCL-Topskorer Pascal Schürpf führt die Innerschweizer mit zwei Toren zum Sieg. Seine Nerven sorgen für den Unterschied.
Raphael Gutzwiller
Es läuft wieder rund: Matchwinner Pascal Schürpf (rechts) jubelt in der Swisspor-Arena. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))

Es läuft wieder rund: Matchwinner Pascal Schürpf (rechts) jubelt in der Swisspor-Arena. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))

Penaltys müssen ins Tor. Der ganze Druck in den Sekunden vor dem Schuss vom Punkt aus lasten auf den Schultern des Schützen. Trifft er nicht, ist er der Buhmann. Auf der Gegenseite kann der Goalie zum Helden avancieren, falls er den Penalty halten sollte. Zu jenem wurde gestern im Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Lugano Mirko Salvi. Der FCL-Schlussmann parierte den Penalty von Carlinhos, der feststellte: Einfach ist das Penaltyschiessen nicht.

Luzern-Publikumsliebling Pascal Schürpf stand nur fünf Minuten später vor derselben Herausforderung. Wieder hatte Schiedsrichter Adrien Jaccottet auf Strafstoss entschieden, diesmal aber fürs Heimteam. Schürpf nahm sich den Ball. Und im Gegensatz zu Carlinhos zeigte Luzerns Nummer 11 keinerlei Nerven, liess dem Hünenberger Noam Baumann im Tor des FC Lugano keine Chance. Voller Überzeugung haute er den Ball scharf und hoch ins Netz. Dabei wusste Schürpf genau, dass in jenem Spiel für den FCL gegen das Tessiner Super-League-Team viel auf dem Spiel stand. «Der Sieg ist sehr wichtig», sollte er nach Spielschluss und dem 4:2-Erfolg gegen Lugano bilanzieren.

Erster FCL-Saisonsieg ist verdient

Nervös wurde der Basler Offensivmann aber nicht. Er, der bereits den FCL-Ausgleich zum 1:1 mit der Brust für Shkelqim Demhasaj vorbereitet hatte, war schon vor dem Spiel als Penaltyschütze Luzerns auserkoren worden. «Ich habe mich mental darauf vorbereitet», sagt Schürpf. «Ich wusste genau, wie ich den Ball ins Tor schiessen möchte.» Jener Penaltytreffer zum 2:1 lenkte den Match in die vom FC Luzern gewünschten Bahnen. Am Ende siegte der Innerschweizer FCL verdient mit 4:2. Es ist der erste Sieg der Saison im dritten Saisonspiel.

Der Erfolg war verdient, auch wenn Lugano durchaus Spielanteile besass. Die Tessiner gingen dank einem Kopfball von Innenverteidiger Yao Eloge schon in der sechsten Minute in Führung. Keine einfache Situation für den FCL. Schürpf: «Wir haben die ersten beiden Spiele verloren, dann liegen wir nach sechs Minuten zurück. Das ist schon sehr unglücklich.» Doch Selbstzweifel seien dennoch nicht aufgekommen. «Man merkte von Beginn an, dass gegen Lugano etwas möglich ist. Deshalb blieben wir einfach dran, und am Schluss konnten wir zum Glück jubeln.»

Und so kam es, dass derselbe FCL, der vor einer Woche in Thun (1:2) sehr schwach aufgetreten war, plötzlich gross aufspielte. In der zweiten Hälfte sprühte er vor Spielfreude. Und wieder wurde Schürpf gefeiert. Nach einem Eckball von Christian Schneuwly drückte er den Ball mit dem Fuss über die Linie. Danach schnupperten die Tessiner nur kurzzeitig an einem Punktgewinn, nachdem Balint Vecsei traf, ehe Blessing Eleke für die Entscheidung sorgte (siehe Box).

Pascal Schürpf ist keiner, der sich gerne auf die Schultern klopft. Trotz drei Goal-Beteiligungen lobte er vor allem seine Teamkollegen, und statt sich gross zu freuen, richtete er seinen Fokus bereits nach vorne. Am Donnerstag spielt der FCL bei Olympiakos Piräus. «Jetzt gilt es, das Selbstvertrauen für die nächsten wichtigen Aufgaben mitzunehmen.»

Jubel bei Pascal Schürpf nach seinen Toren. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
Blessing Ekele jubelt nach seinem Tor (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
FCL-Trainer René Weiler mit Anweisungen vom Spielfeldrand. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
Blessing Eleke jubelt mit seinen Teamkollegen. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
Blessing Ekele klatscht mit FCL-Trainer René Weiler ab. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
Luzerns Filip Ugrinic (Mitte) im Zweikampf mit Luganos Eris Abedini. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
Luzerns Blessing Eleke dribbelt sich durch die Lugano-Abwehrreihen. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
Luzerns Christian Schneuwly im Kampf um den Ball. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
Luzerns Yannick Schmid kommt gegen Luganos Assan Ceesay zu spät.
Luzern-Torhüter Mirko Salvi hält den Penalty von Carlinhos Junior. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
Luzerns Pascal Schürpf verpasst einen Treffer. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
Luzerns Valeriane Gvilia (Mitte) im Zweikampf mit Luganos Fabio Daprela. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
7815 Zuschauer kamen ins Stadion. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))
13 Bilder

Erste drei Punkte unter René Weiler

Luzern - Lugano 4:2 (2:1)
7815 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 6. Yao (Vecsei) 0:1. 22. Demhasaj (Schürpf) 1:1. 45. Schürpf (Foulpenalty) 2:1. 58. Schürpf (Gvilia) 3:1. 64. Vecsei (Abedini) 3:2. 75. Eleke (Vargas) 4:2.
Luzern: Salvi; Grether, Alves, Schmid, Sidler; Voca, Ugrinic; Schneuwly (84. Schwegler), Gvilia (70. Vargas), Schürpf; Demhasaj (64. Eleke).
Lugano: Baumann; Mihajlovic, Yao, Daprelà, Masciangelo; Abedini (66. Janko); Gerndt (56. Crnigoj), Vecsei (77. Amuzie), Sabbatini, Carlinhos; Ceesay.
Bemerkungen: Luzern ohne Custodio, Cirkovic, Schulz, Knezevic, Juric und Lustenberger (alle verletzt), Lugano ohne Bottani, Golemic, Piccinocchi, Manicone und Sulmoni (alle verletzt). 40. Salvi hält Foulpenalty von Carlinhos. Verwarnungen: 10. Gerndt (Foul). 39. Schmid (Foul). 44. Vecsei (Foul). 45. Daprelà (Unsportlichkeit). 56. Schneuwly (Foul). 68. Eleke (Foul). 91. Voca (Unsportlichkeit). 91. Ceesay (Unsportlichkeit). 94. Ugrinic (Foul).

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