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Schwegler: «Der FC Luzern braucht Verstärkungen für die defensive Stabilität»

In der Kolumne äussert sich der ehemalige FCL-Verteidiger Roland Schwegler zu den derzeitigen Abwehrproblemen des FC Luzern.
Roland Schwegler
Roland Schwegler

Roland Schwegler

Der Saisonstart ist dem FC Luzern sicher nicht optimal gelungen. Man muss allerdings sehen, dass der FCL mit Torhüter Jonas Omlin und Mittelfeldspieler Hekuran Kryeziu zwei entscheidende Akteure an Basel und den FCZ verloren hat.

Ausserdem ist Verletzungspech – unter anderem bei drei Innenverteidigern – dazugekommen. Marvin Schulz ist am Sonntag gegen YB nach einer Verletzungspause auf den Rasen zurückgekehrt. Dabei wurde seine mangelnde Spielpraxis sichtbar, bei zwei Gegentreffern zur 2:3-Niederlage war er massgeblich beteiligt.

Aus meiner Sicht müssen die Luzerner auf dem Transfermarkt dringend etwas unternehmen. Über zwei Gegentore pro Match sind zu viel, der FCL kann nicht in jedem Spiel drei Tore schiessen, um die defensiven Defizite wettzumachen. Die Gegner kommen sehr leicht mit Pässen in die Schnittstelle zu Chancen. Gegen YB war aus Luzerner Sicht das Glück, dass die Berner einige hochkarätige Möglichkeiten beinahe fahrlässig ausliessen.

Luzerns Hintermannschaft mit Torhüter Mirko Salvi strahlt zu wenig Sicherheit aus. Der Einzige, der seinen Job dort gut macht, ist derzeit Rechtsverteidiger Simon Grether. Auch im zentralen Mittelfeld fehlt ein Leader, die jungen Idriz Voca und Filip Ugrinic können diese Rolle noch nicht ausfüllen.

Handlungsbedarf besteht in der Innenverteidigung, auf der linken Aussenverteidigerposition und im defensiven Mittelfeld. Kämpfer, Denker und Lenker Kryeziu muss adäquat ersetzt werden. In der Offensive hat Sportkoordinator Remo Meyer mit der Verpflichtung von Blessing Eleke einen guten Job gemacht. Er ist kräftig gebaut, kann Bälle verlängern und halten. Mit dem Körpereinsatz muss Eleke vorsichtiger sein, sonst drohen ihm in dieser Saison zwei gelb-rote Karten.

Trägt Trainer René Weiler Mitschuld am Fehlstart? Meiner Meinung nach kann er nicht viel machen, wenn den Spielern im Defensivverhalten individuelle Fehler unterlaufen.

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