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SCHWEIZER CUP: FC Luzern erst nach Sieg im Penaltyschiessen in den Cup-Viertelfinals

Luzern muss sich bei Altin Osmani bedanken: Der Könizer verschiesst seinen Elfmeter, der FCL steht dank einem 5:4-Sieg im Penaltyschiessen in den Cup-Viertelfinals.
Luzerns Markus Neumayr (Mitte) jubelt mit seinen Mannschaftskameraden Francisco Rodrigez (links) und Jahmir Hyka nach seinem Treffer zum 1:0. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)

Luzerns Markus Neumayr (Mitte) jubelt mit seinen Mannschaftskameraden Francisco Rodrigez (links) und Jahmir Hyka nach seinem Treffer zum 1:0. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)

Daniel Wyrsch / Köniz

Luzern-Trainer Markus Babbel war nach den 120 Minuten (1:1 n. V.) und dem 5:4-Sieg im Penaltyschiessen bedient. «Das war noch einmal eine Steigerung in mangelhafter Chancenauswertung im Vergleich zum Match gegen St. Gallen», meinte der saure Bayer trotz dem Erreichen der Cup-Viertelfinals. Babbel sprach auf das letzte Ligaspiel am Sonntag zu Hause gegen St. Gallen an, das die Innerschweizer zwar 3:0 gewannen, aber viele Chancen vergeben und fünf Mal an die Latte schossen hatten.

Am Donnerstagabend beim ambitionierten Promotion-League-Verein Köniz machte der FC Luzern tatsächlich im gleichen Stil weiter wie gegen St. Gallen. Marco Schneuwly (9. Pfostenschuss), Markus Neumayr (38. Lattenschuss) und Jahmir Hyka (112. Pfostenschuss) trafen nur die Torumrandung. Der FCL hat so etwas wie eine Aluminium-Allergie. Babbel dazu: «Uns ist die Leichtigkeit beim Toreschiessen abhandengekommen. Es war schwieriger, die Bälle an den Pfosten zu schiessen als ins Tor.»

Torhüter Ruiz bringt den FCL zur Verzweiflung

Selbst der grossartig spielende Köniz-Goalie Kelion Ruiz (35), der Marco Schneuwly, Cedric Itten und Jahmir Hyka schier zur Verzweiflung brachte, galt für Babbel nicht als Alibi für seine Angreifer. Immerhin gelang Markus Neumayr mit einem schönen Schlenzer in der 51. Minute das 1:0. Doch wegen der erwähnten Ineffizienz beim Super-Ligisten nutzte das zum Spielschluss aufdrehende Köniz einen seiner wenigen Chancen in der 86. Minute zum Ausgleich: Mylord Kasai köpfelte unhaltbar für FCL-Torhüter Jonas Omlin zum 1:1 ein. In der Verlängerung vergab wie erwähnt Hyka eine hervorragende Gelegenheit (112.), als er den Ball für einmal an Ruiz vorbeibrachte, das Spielgerät aber an den Pfosten klatschte.

Weil Tomi Juric sich beim Einlaufen verletzt hatte, und Cedric Itten in der 98. Minute ausgelaugt vom Platz musste, hatte der FCL mit Marco Schneuwly nur noch einen echten Stürmer auf dem Platz. Für Itten kam Verteidiger Jérôme Thiesson aufs Feld – eine komische Situation bei 1:1 in der Verlängerung gegen einen Unterklassigen.

Luzerner behalten Nerven im Penaltyschiessen

Die Entscheidung musste im Penaltyschiessen fallen. «Dabei braucht es immer Glück», findet Babbel. Wenn er seine Spieler für die Fahrlässigkeit in der Chancenauswertung kritisierte, so durfte er ihnen für die Kaltschnäuzigkeit vom Punkt gratulieren. Alle fünf Schützen – Hekuran Kryeziu, Marco Schneuwly, Simon Grether, Markus Neumayr und Christian Schneuwly verwandelten ihre Elfmeter. Auch vier Könizer verwandelten die Elfer, dann musste der fünfte Schütze ran: Altin Osmani (27) schoss den Ball ins Fangnetz in die Richtung eines Wohnblocks, wo die enttäuschten Köniz-Fans von den Balkonen vergeblich mit den Cup-«Riesentötern» (Köniz hatte zuletzt Lausanne und GC eliminiert) mitgezittert hatten.

Cool geblieben ist Ersatzgoalie Jonas Omlin (22), der in dieser Saison bislang im Cup für die Nummer 1, David Zibung (32), zwischen den Pfosten der Luzerner stand. «Im Penaltyschiessen hat ein Goalie nichts zu verlieren, sagte ich zu mir, und blieb ruhig.»

Cup-Achtelfinal: So lief das Spiel FC Köniz - FC Luzern »

Die Spieler des FC Luzern jubeln mit den Fans nach dem erfolgreichen Penaltyschiessen. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Applaus für einen verwandelten Penalty. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Angeführt von Claudio Lustenberger jubeln die Fans des FC Luzern in Köniz nach dem Penaltyschiessen. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Die Spieler des FC Luzern... (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
... und die Ersatzspieler freuen sich mit FCL-Torhüter Jonas Omlin über den Sieg. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Markus Neumayr (Mitte) brachte den FC Luzern in der 52. Minute mit 1:0 in Führung. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Mylord Kasai (rechts) konnte für Köniz in der 86. Minute zum 1:1 ausgleichen. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Luzerns François Affolter (oben) hält Köniz' Henry Acosta zurück. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Luzerns Simon Grether (rechts) wird von Köniz' Altin Osmani gestoppt. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Kopfballduell zwischen Luzerns Cédric Itten (oben) und Köniz' Miguel Portillo. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Kampf um den Ball zwischen Cédric Itten (links, FC Luzern) und Ricardo Herensperger (FC Köniz). (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Kampf um den Ball (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
12 Bilder

FC Köniz - FC Luzern

Köniz - Luzern 1:1 (1:1, 0:0) n.V. Luzern 5:4-Sieger im Penaltyschiessen

1500 Zuschauer. - SR Pache. - Tore: 52. Neumayr (Hyka) 0:1. 86. Kasai 1:1. - Penaltyschiessen: Kryeziu 0:1. Schubert 1:1. Marco Schneuwly 1:2. Miani 2:2. Grether 2:3. Herensperger 3:3. Neumayr 3:4. Henzi 4:4. Christian Schneuwly 4:5. Osmani 4:5 (über das Tor).

Luzern: Omlin; Grether, Costa (74. Knezevic), Affolter, Lustenberger; Rodriguez (78. Christian Schneuwly), Kryeziu, Neumayr, Hyka; Marco Schneuwly, Itten (98. Thiesson). Bemerkung: 112. Pfostenschuss von Hyka.

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