SCHWEIZER CUP: Stierli erwartet den FC Luzern im Cupfinal

Das Glück ist dem FC Luzern weiter hold: Im Cup-Achtelfinal trifft man wieder auf einen unterklassigen Gegner. Ist es Muotathal, wird im Gersag gespielt.

Drucken
Teilen
Der Karikaturist ein Prophet? - Diese Karikatur zeichnete Jals Ende Oktober vor einem Jahr.

Der Karikaturist ein Prophet? - Diese Karikatur zeichnete Jals Ende Oktober vor einem Jahr.

Dem Klub, dem Ottmar Hitzfeld einst als Stürmer und später als Mitglied des Beirates zu Diensten war, loste der Schweizer Nationaltrainer am Montag den Sieger der Sechzehntelfinal-Paarung Muotathal (3. Liga) - Töss (2. Liga inter) zu. Nach Schötz und Linth 04 also wieder ein unterklassiger Gegner für den FCL, und dessen Präsident Walter Stierli frohlockte: «Hitzfeld macht uns glücklich.»

Obendrein sorgte Hitzfeld dafür, dass mit den Duellen Basel gegen Zürich und Xamax gegen YB zwei weitere starke Super-League-Teams aus dem Cup geworfen werden. Damit verbleiben im besten Fall noch deren vier. Stierli sagt ohne Umschweife: «Unser Ziel ist nun die Teilnahme am Cupfinal.»

Stierli drückt erst mal dem FC Muotathal die Daumen, damit das gelingt, was seit 1942 kein Drittligist mehr zu Stande gebracht hat: der Einzug in die Achtelfinals. Die Aussicht darauf, gegen den FCL spielen zu können, sporne noch mehr an, sagt Stefan Betschart, Präsident des FC Muotathal.

Wenn sein Klub tatsächlich Geschichte schreiben sollte, so weiss Betschart schon jetzt, dass «wir unser Heimspiel gegen den FCL ins Gersag verlegen werden». Ende November, wenn die Achtelfinals ausgetragen werden, «erreicht die Sonne unseren Platz nicht mehr. Gut möglich, dass der dann schon gefroren sein wird.»

Andreas Ineichen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.