SION - LUZERN: Auswärtsfluch soll besiegt werden

Der FC Luzern steht vor dem schweren Gang ins Wallis zum FC Sion. Eine wegweisende Partie - doch die Luzerner sind parat.

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Luzerns Claudio Lustenberger gegen Basels Gjasula (links) und Carlitos. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Luzerns Claudio Lustenberger gegen Basels Gjasula (links) und Carlitos. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Claudio Lustenberger trat auf wie einer, der keinen Zweifel an seiner Mission offenlässt. Der Luzerner Linksverteidiger machte einen entschlossenen Gesichtsausdruck und sagte durchaus überzeugend: «Wir sind parat. Es wird Zeit, dass wir auch auswärts mal gewinnen.»

Dieses Erlebnis war dem FCL in dieser Saison ja noch nicht vergönnt. Zweifelsohne wäre am Samstag in Sion ein guter Zeitpunkt, um das zu ändern. Mit einem Erfolg könnte man die Walliser wieder in den Abstiegsstrudel reissen.

Noch ist offen, welches Personal das bewerkstelligen soll. Zuletzt wüteten Infekte (Joetex Frimpong, Joao Paiva, Jean-Michel Tchouga) und Verletzungen (Davide Chiumiento, Dusan Veskovac, Christophe Lambert, Lukmon) derart, dass es beim Test gegen Zweitligist Losone (1:1) ein bemerkenswertes Comeback gab: Assistenztrainer Petar Aleksandrov war in der letzten Viertelstunde am Ball.

Ausfallen werden aber wohl nur Veskovac und Lambert. Trainer Rolf Fringer verspricht jedenfalls: «Wir werden eine schlagkräftige Truppe auf den Platz schicken.»

Carsten Mayer