Sion-Spieler gegen FC Luzern spielberechtigt

Der SFV wird an diesem Wochenende keine Sperren gegen die sechs Sion-Spieler aussprechen, die mit ihrem Gang vor ein Zivilgericht nach Ansicht des Verbandes gegen die Reglemente des SFV verstiessen.

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Ursprung der Auseinandersetzung: Der Transfer von Goalie El-Hadary (Bild: Keystone)

Ursprung der Auseinandersetzung: Der Transfer von Goalie El-Hadary (Bild: Keystone)

Axpo Super League. Aufgrund der geltenden Statuten und Reglemente des SFV sei der Handlungsspielraum ausgeschöpft und eine weitere Bestrafung der Sion-Spieler zur Zeit ausgeschlossen, teilte der Verband mit. Die Walliser Pascal Feindouno, Gabri, Stefan Glarner, Jose Goncalves, Mario Mutsch und Billy Ketkeophomphone hatte am Freitag vor einer Woche am Zivilgericht in Martigny eine Spielerlaubnis erstritten, doch einen Tag später erliess die Disziplinarkommission der Fussballverbandes nur wenige Minuten vor Spielbeginn im St. Jakob-Park gegen Basel eine Verfügung, die den Einsatz der sechs Sion-Spieler untersagte und den Sion-Präsident Christian Constantin in Rage brachte.

Der SFV hofft, dass der internationale Sportgerichtshof in Lausanne (CAS) möglichst rasch die Klage des FC Sion gegen die Transfersperre der FIFA letztinstanzlich behandelt. Allein dieses Urteil sei für alle Beteiligten massgebend.

Am Ursprung der Auseinandersetzung zwischen der FIFA und dem FC Sion, in die nun auch der SFV verwickelt ist, steht ein FIFA-Entscheid, der den FC Sion wegen Vertragsbruchs beim Transfer von Ägyptens Nationalgoalie El-Hadary von zwei Transferperioden ausschloss. Die Folgen dieser Transfersperre trägt nun der SFV. Die im Sommer von Sion neu verpflichteten Spieler sind vor das Zivilgericht gelangt, weil ihnen die Liga keine Spielbewilligung erteilt hatte. Doch die FIFA und somit auch der SFV lässt den Weg an Zivilgerichte in ihren Statuten nicht zu. (Si)

Ursprung der Auseinandersetzung: Der Transfer von Goalie El-Hadary (Bild: Keystone)

Ursprung der Auseinandersetzung: Der Transfer von Goalie El-Hadary (Bild: Keystone)