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Spielt der FCL in der neuen Saison weiterhin in Adidas-Tenüs?

Die Retro-Shirts zum 30-Jahr-Meisterjubiläum von 1989 waren nicht die exakt gleichen wie damals bei Wehrli, Mohr, Gretarsson und Nadig. Doch das ist das kleinste Problem, denn es stellt sich generell die Frage, ob der FC Luzern im Sommer noch immer im Adidas-Design auflaufen wird.
Daniel Wyrsch
Luzern-Verteidiger Silvan Sidler (links) gegen den Thuner Matteo Tosetti: Auffallend das «Siehe LNN»-Retro-Leibchen der Meister von 1989 ohne das Adidas-Logo und den drei Streifen auf den Ärmeln. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 27. April 2019))

Luzern-Verteidiger Silvan Sidler (links) gegen den Thuner Matteo Tosetti: Auffallend das «Siehe LNN»-Retro-Leibchen der Meister von 1989 ohne das Adidas-Logo und den drei Streifen auf den Ärmeln. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 27. April 2019))

Die Retro-Tenüs des FC Luzern im Heimspiel gegen den FC Thun waren am Samstag nicht die genau gleichen Dresses wie vor 30 Jahren in der Meistersaison 1988/89. Das hatte auch niemand behauptet. Trotzdem: Es fehlten auffallend die drei weissen Streifen auf den dunkelblauen Ärmeln sowie das damalige Adidas-Logo auf der Brust. FCL-Medienchef Markus Krienbühl: «Die Retro-Shirts im Original-Design herzustellen, war aus rechtlichen Gründen nicht möglich, da die Original-Linie mit dem Logo von damals heute von Adidas nicht mehr im Team-Sportbereich verwendet wird.»

Die Geschichte mit den Meistertrikots ist einmalig – und auch in dieser Form mit einer No-Name-Marke eine gelungene Aktion gewesen, die erst noch von einem 3:1-Sieg über Thun gekrönt wurde. Allerdings gibt es auch bei den zukünftigen FCL-Tenüs Fragezeichen. Adidas konzentriert sich nur noch auf die grossen Vereine, einzig der FC Basel wird in der Schweiz noch direkt von der deutschen Weltmarke ausgerüstet. Der FC Luzern hat weiterhin einen bis mindestens 2021 dauernden Ausrüstervertrag mit Ochsner-Sport. «Im Prinzip bestimmt Ochsner-Sport, natürlich immer in Absprache mit uns, ob wir mit Adidas, Nike, Jako, Puma oder einer anderen Marke spielen», erklärt Krienbühl.

Ein neues Heimdress gibt es ganz sicher im Sommer

Für die neue Saison bekommt der FCL sicher ein neues Heimdress. Ist es eine Option, dass die Innerschweizer weiterhin im Adidas-Design auftreten? «Das werden wir dann zu gegebener Zeit sehen», sagt Krienbühl. Er lässt bewusst offen, dass die Luzerner Fussballer ab Sommer auch die Tenüs einer anderen Marke tragen könnten. Heute seien die grossen Hersteller zudem vermehrt daran interessiert, mit einzelnen Spielern statt Klubs einen Ausrüstervertrag zu haben. Beim FCL haben beispielsweise Christian Schneuwly und Stefan Knezevic entsprechende Verträge mit Puma, Idriz Voca hat einen mit Adidas.

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