SPORTARENA: Die Investoren sollen nicht anonym bleiben

Der FC Luzern hat mit Erfolg Millionen gesammelt für die Sportarena Allmend. Woher das Geld stammt, will FCL-Präsident Walter Stierli aber nicht verraten. Genau dies verlangt aber ein SP-Politiker.

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Die geplante Sportarena bei Nacht. (Visualisierung pd)

Die geplante Sportarena bei Nacht. (Visualisierung pd)

Gute Nachrichten für die Anhänger des FC Luzern: Der Fussballclub hat genügend finanzielle Mittel beisammen, um den versprochenen Beitrag an die Sportarena Allmend zu leisten. Dies jedenfalls sagt FCL-Präsident Walter Stierli auf Anfrage (siehe Artikelverweis).

Renommierte Unternehmen
Woher die 9,8 Millionen Franken stammen will Walter Stierli nicht verraten. «Die Geldgeber wollen anonym bleiben, da sie nicht möchten, dass sie mit Bettelbriefen überhäuft werden.» Stierli versichert aber, dass es sich bei den Geldgebern um «grosse und renommierte Unternehmen» handelt. «Die meisten von ihnen aus der Zentralschweiz, insbesondere auch aus Luzern. Es sind keine ausländischen Investoren darunter.» Das Geld sei «absolut sauber», betont Stierli.

Markus Elsener, Fraktionschef der SP, findet die Frage interessant, woher das Geld stammt. «Ich sehe keinen nachvollziehbaren Grund, wieso der FCL seine Geldgeber nicht offenlegen sollte – vor allem die Firmen.»

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.