Sportverband ehrt FCL-Präsident Stierli

Weil er den FC Luzern vor dem Untergang gerettet hat, wird Walter Stierli mit 10'000 Franken belohnt.

Drucken
Teilen
FCL-Präsident Walter Stierli. (Bild: Archiv Neue LZ)

FCL-Präsident Walter Stierli. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Sportverband des Kantons Luzern um Präsident Waldemar Lötscher würdigt alljährlich besondere Verdienste im Bereich des Sports und verleiht in Zusammenarbeit mit der Swisslos-Sportfonds-Kommission den Luzerner Sportpreis. Nachfolger der letztjährigen Sportpreis-Trägerin, der Weltklasseschützin Bettina Bucher aus Hitzkirch, ist FC Luzern-Präsident Walter Stierli. Der 63-jährige Luzerner erhält die mit 10'000 Franken dotierte Auszeichnung für seine grossen Verdienste für und um den FC Luzern. Der Versicherungsbroker übernahm das Präsidentenamt im Jahr 2005 und rettete den damals vor dem drohenden Konkurs stehenden FC Luzern vor dem Untergang.

Besondere Anerkennung erhielt er auch am 13. Juni 2009, als er beim Barrage-Spiel zwischen Luzern und Lugano nach einem Petardenwurf gegen den Schiedsrichter vor die eigenen Fans trat und diese zur Vernunft aufrief. Den Status der Unvergesslichkeit setzte er sich jedoch mit der Verwirklichung der neuen Swissporarena auf der Luzerner Allmend. Mit unermüdlichem Einsatz und den unabdingbaren Beziehungen zu potenten Sponsoren schuf Walter Stierli dem FC Luzern mit dem neuen Stadion die wichtigste Grundlage für eine sportlich wie auch finanziell gesunde Zukunft. Verdienste, die den Luzerner Sportverband dazu bewogen, Walter Stierli diese Auszeichnung zukommen zu lassen.

3000 Franken für Groves
Der Gewinner des mit 3000 Franken honorierten Anerkennungspreises heisst Danny Groves. Der 27-jährige Grosswangener gehörte über sechs Jahre dem Schweizer Nationalkader der Kunstturner an und vertrat unser Land mehrmals an Welt- und Europameisterschaften. Nach der Weltmeisterschaft vom vergangenen Oktober im japanischen Tokio gab der immer wieder von Verletzungen geplagte Luzerner Hinterländer seinen Rücktritt bekannt. Highlight seiner Karriere ist der 8. Schlussrang mit der Schweizer Nationalmannschaft im Jahr 2006 an der Weltmeisterschaft in Aarhus (Dänemark).

Die beiden Preise werden am Montag, 16. Januar 2012, überreicht.

le.