STADION GERSAG: Haben die Kontrollen an der Kasse versagt?

Feuerwerk am Samstag im Gästesektor und eine gestürmte Eingangskontrolle. Das Sicherheitskonzept sei aber gut, heisst es beim FCL.

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FCL-Sicherheitschef Mike Hauser spricht an einer Medienkonferenz (links), im Hintergrund Präsident Walter Stierli. (Bild EQ)

FCL-Sicherheitschef Mike Hauser spricht an einer Medienkonferenz (links), im Hintergrund Präsident Walter Stierli. (Bild EQ)

Fans haben am Samstag beim Spiel gegen St. Gallen im Stadion Gersag die Eingangskontrolle beim Gästesektor durchbrochen. Wie war das möglich? «Eine Meute von Chaoten hat gleichzeitig von innen und von aussen Druck auf die Sicherheitsleute gemacht. Damit haben wir so nicht gerechnet», sagt Mike Hauser, Sicherheitschef beim FCL. Man habe aber die Situation «jederzeit» im Griff gehabt. 20 Petarden, Rauchpulver und Bengalenfackeln seien konfisziert worden. Zudem wurde gegen mehrere St.-Galler-Fans direkt nach dem Spiel ein Stadionverbot ausgesprochen.

An den Folgen eines Chaotenakts hat nach wie vor Schiedsrichterassistent Christoph Erhard zu leiden, in dessen unmittelbarer Nähe die Knallpetarde explodierte. «Ob mein Gehör jemals ganz geheilt werden kann, ist zur Zeit unklar», sagt Erhard. Seine Arbeit als Systemberater kann er aber weiterhin ausführen, auch als Schiedsrichterassistent ist Erhard weiterhin im Einsatz.

Barbar Inglin/bin/red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.