STADIONSPERRE: Stadionsperre – FC Luzern legt Rekurs ein

Der FC Luzern rekurriert gegen die von der Swiss Football League ausgespro­chene Stadionsperre. Damit wird die Heimspiel-Premiere im Stadion Gersag am Sonntag mit Zuschauern stattfinden.

Drucken
Teilen
Der Linienrichter (rechts) nach dem Petardenwurf. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Linienrichter (rechts) nach dem Petardenwurf. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Grund für die Stadionsperre war eine Knallpetarde, die im Barrage-Rückspiel gegen Lugano (13. Juni) bei einem Linienrichter ein Hörtrauma verursachte. Wer die Petarde geworfen hat, ist noch immer nicht bekannt. Der FC Luzern hat auf Hinweise, die zur Überführung des Täters führen, eine Belohnung von 3000 Franken ausgesetzt.

Dafür wurde der FC Luzern am vergan­genen Freitag von der Sicherheitskammer der Disziplinarkommission der Swiss Football League mit einer Stadionsperre («Geisterspiel») und 20'000 Franken Busse sanktioniert.

Wie der FC Luzern in einer Mitteilung schreibt, hat der Verwaltungsrat der FC Luzern-Innerschweiz AG nun entschieden, gegen dieses Urteil Rekurs einzulegen. Weil der Rekurs aufschiebende Wirkung hat, wird der FC Luzern in seiner Heimspiel-Premiere im Stadion Gersag gegen die Grasshoppers (Sonntag, 16 Uhr) wahrscheinlich vor vollem Haus antreten können. Tickets sind noch erhältlich.

Der FC Zürich und der FC Basel haben ebenfalls gegen ein Urteil mit Stadionsperre rekurriert. Der FC Luzern ist nun der dritte im Bunde. Alle drei Verfahren sind noch am Laufen.

get