Stahel: «Heute holen wir die ersten Punkte»

Der Rückrundenstart ist dem FC Luzern gar nicht geglückt. Sowohl gegen GC als auch gegen Thun gab es bisher keine Punkte. Das soll sich heute Abend gegen den FC Aarau ändern

Sara Häusermann
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Florian Stahel spricht mit Dimitar Rangelov während des Spiels gegen den FC Sion im August 2013. (Bild: Philipp Schmidli  / Neue LZ)

Florian Stahel spricht mit Dimitar Rangelov während des Spiels gegen den FC Sion im August 2013. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der FC Luzern ist enttäuschend in die Rückrunde gestartet. Es gab keine Punkte gegen GC zu Hause und auch gegen den FC Thun auswärts musste der FCL eine Niederlage hinnehmen. Um ein völliges Debakel zu vermeiden müssen heute Abend (Kickoff 19:45 Uhr in der Swissporarena) gegen den FC Aarau endlich Punkte her. Entsprechend kämpferisch gibt sich auch der FCL-Trainer Carlos Bernegger: «Heute mobilisieren wir alle Kräfte um die letzten Ergebnisse zu korrigieren».

Neuer Rückhalt für den FCA

Für Carlos Bernegger geht es darum, weitere Rückschläge und Enttäuschungen zu vermeiden. Keine einfache Sache gegen den FC Aarau – das weiss auch Bernegger: «Aarau hat momentan den besseren Lauf als wir. Ausserdem gibt ihnen ihr neuer Torwart zusätzlichen Rückhalt.» Auch die Toleranz für Niederlagen sei bei einem Aufsteiger natürlich viel grösser. «So treten sie mit einer gewissen Lockerheit auf, die wir momentan nicht haben», so Bernegger.

Beim FC Luzern will man aber keineswegs den Kopf in den Sand – oder Rasen – stecken. Verteidiger Florian Stahel ist überzeugt: «Heute holen wir die ersten drei Punkte dieser Rückrunde.» Auch Adrian Winter gibt sich kämpferisch: «Der Neue zwischen den Pfosten beim FC Aarau spielt für mich überhaupt keine Rolle.» Der FCL-Coach Carlos Bernegger spürt die Stimmung im Team: «Der Wille dieses Spiel zu gewinnen ist grösser als die Angst zu verlieren.»

Viele fragliche FCL-Akteure

Nichts desto trotz: Beim FCL sind die Ressourcen rar. Immer noch sind Affolter, Rangelov, Wiss, Sava Bento und Lezcano fraglich. «Die Spieler trainieren teilweise mit der Mannschaft. Doch ob es reicht für das Spiel gegen Aarau kann ich noch nicht sagen», so Bernegger. Nebst der vielen Verletzten muss Bernegger heute auch auf den gesperrten Claudio Lustenberger verzichten.