STATISTIK: Weniger Zuschauer an den FCL-Heimspielen

Die Super League muss erneut einen Zuschauerrückgang verkraften. Auch in Luzern kamen weniger Fans in die Arena.

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In der Vorrunde kamen im Schnitt 11'021 Fans an die Heimspiele des FC Luzern. Auf dem Bild jubelt Tomi Juric nach seinem Tor gegen den FC St. Gallen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 23. Oktober 2016))

In der Vorrunde kamen im Schnitt 11'021 Fans an die Heimspiele des FC Luzern. Auf dem Bild jubelt Tomi Juric nach seinem Tor gegen den FC St. Gallen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 23. Oktober 2016))

Im Durchschnitt verfolgten 11'021 Fans in der Vorrunde die neun Heimspiele des FC Luzern. Das sind 271 weniger als im Schnitt in der vergangenen Saison. Damit liegt der FCL auf Rang 4 der Zuschauerhitparade hinter Basel, YB und St. Gallen (siehe Tabelle).

Im Durchschnitt verfolgten in der Vorrunde der Super League 719 Fans weniger die Spiele als in der vergangenen Saison. Tiefer war der Schnitt letztmals in der Saison 2008/09. Der Rückgang lässt sich ziemlich eindeutig mit dem Abstieg des FC Zürich erklären. Aufsteiger Lausanne-Sport begrüsst im eigenen Stadion im Durchschnitt knapp 4000 Zuschauer weniger als der FCZ vor einem Jahr und bewegt auswärts deutlich weniger Menschen zum Gang ins Stadion als der Stadtklub.

Dass allerdings die Grasshoppers im Vergleich zum Herbst 2015 einen Zuschauerschwund von fast 30 Prozent erlitten haben, ist allein mit dem Wegfall der Derbys nicht zu erklären. GC stand vor einem Jahr auf Platz 2, diesmal legte das Team von Pierluigi Tami erst in den letzten zwei Spielen vor der Winterpause eine gewisse Distanz zum Abstiegsplatz. Das goutierte das Zürcher Publikum nicht.

Die Swiss Football League kann sich betreffend Zuschauerinteresse immerhin mit dem Aufschwung in der Challenge League trösten. Hier stieg der Durchschnitt um fast 50 Prozent von 1954 auf 2836 Zuschauer pro Spiel an. Verantwortlich dafür ist der FC Zürich. 9638 Fans kamen im Schnitt zu den neun Heimspielen - mehr als in der vergangenen Saison in der Super League (8701).

Am meisten Zuschauer verlor der FC Basel (-1602), der mit durchschnittlich 26'995 Fans aber weiterhin die klare Nummer 1 bleibt. Der grösste Gewinner ist YB mit fast 2000 Zuschauern mehr pro Spiel als in der letzten Saison. Ausser in Bern waren in der Super League in den letzten Monaten einzig in Sitten die Zuschauerzahlen nicht rückläufig.


rem/sda