SUPER LEAGUE: Das Warten auf den erlösenden Treffer

Auch beim 0:0 in Aarau brachte die mangelnde Chancenauswertung den FCL wieder um den Sieg. Ein Problem, das die Mission Klassenverbleib gefährdet.

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Kwabena Asamoa Frimpong (links), Janko Pacar (Mitte) und Elsad Zverotic verlassen enttäuscht das Spielfeld. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Kwabena Asamoa Frimpong (links), Janko Pacar (Mitte) und Elsad Zverotic verlassen enttäuscht das Spielfeld. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Am Sonntag kamen zwei der Hauptkonkurrenten des FC Luzern im Kampf gegen den Abstieg zu überraschenden Siegen. Der FC Vaduz bezwang YB mit 3:1 (2:0), die AC Bellinzona kam gegen GC sogar zu einem 6:2 (3:1). Der Rückstand auf den Vorletzten FC Vaduz beträgt nun schon sieben Punkte.

Pech ist der eine Grund für die mangelhafte Chancenauswertung der Luzerner. Fehlende Kaltschnäuzigkeit der andere. Der Blick auf die Saisonstatistik zeigt: Der FCL hat zu wenige torgefährliche Spieler. Ziemlich genau zwei treffen einigermassen regelmässig: Joetex Frimpong (7 Tore) und Joao Paiva (5). Trainer Rolf Fringer: «Ich erwarte von jedem Spieler, dass er mal ein Tor macht.»

Mittelfeldspieler Michel Renggli sagt: «Jeder von uns will treffen. Ich bin mir sicher: Wenn der Knoten einmal platzt, kommen wir ins Rollen.» Sie sollten gegen Bellinzona am nächsten Sonntag damit anfangen.

Carsten Meyer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.