SUPER LEAGUE: Stierli fordert TV-Gerät für Schiedsrichter

Umstrittene Penalty-Szenen sollen künftig umgehend mittels Videobeweise geklärt werden. Dies fordert FCL-Präsident Walter Stierli.

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FCL-Präsident Walter Stierli. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

FCL-Präsident Walter Stierli. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

In einer Kolumne in der «Zentralschweiz am Sonntag» plädiert FCL-Präsident Walter Stierli für eine Professionalisierung des Schiedsrichterwesens in der höchsten Schweizer Fussballliga. So soll eine Gruppe der fünf besten Schiedsrichter bestimmt werden, welche künftig sämtliche Super-Leage-Spiele leiten. Ausserdem sei die «unsinnige Massnahme», dem Schiedsrichter für jedes Spiel andere Linienrichter zuzuweisen, sofort zu stoppen.

Stierli will ferner dem vierten Offiziellen an der Seitenlinie ein TV-Gerät zur Verfügung stellen. «Einzig und allein bei strittigen Penaltyszenen soll er auf Geheiss des Schiedsrichters nachschauen können, was wirklich gewesen ist.» Die Länge dieser Unterbrüche seien für Spieler und Zuschauer zumutbar, findet Stierli. Andere Spielszenen, zum Beispiel Offside, dürften nicht überprüft werden.

red

Lesen Sie hier Walter Stierlis Vorschläge im Wortlaut »