TALENTE: Harte Lehrjahre für die FCL-Talente

Der FC Luzern hat es sich zum Auftrag gemacht, auf die Jugend zu setzen. Doch davon ist derzeit nicht viel zu sehen – aus den unterschiedlichsten Gründen.

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Lior Etter kurz vor einem weite­ren Teileinsatz. (Bild Philipp Schmid­li/ Neue LZ)

Lior Etter kurz vor einem weite­ren Teileinsatz. (Bild Philipp Schmid­li/ Neue LZ)

Erst vor drei Monaten erklärte Präsident Walter Stierli: «Die Philosophie des Klubs ist es, auf die eigene Jugend zu setzen.» Den Beweis gab es kurz darauf im Ligaalltag.

Beim 1:2 gegen YB Mitte August nahmen auf der Bank Platz: Alain Wiss, Janko Pacar, Nico Siegrist (alle damals 18 Jahre alt), Sascha Imholz (20), Christophe Lambert (22). Lior Etter (19) sass noch auf der Tribüne. Und FCL-Nachwuchschef Laurent Prince freute sich: «Das macht einen schon stolz.»

In den vergangenen Wochen war von dieser Philosophie jedenfalls nicht mehr viel zu sehen. Der Einzige, der regelmässig im Kader gehört, ist Etter. Eine Entwicklung, die auch Stierli nicht entgangen ist. «Wir beobachten das mit Sorge», sagt er – und fügt hinzu: «Wir haben diese Problematik auch schon mit dem Trainer besprochen.»

Zuletzt schlugen sich die Talente mit anderen Problemen herum. Pacar wurde nach Kriens ausgeliehen, Imholz und Sorgic waren, Wiss sowie Lambert sind verletzt, und Siegrist konzentriert sich auf die Schule. Allerdings hätte wohl nur Wiss eine Chance auf grössere Einsatzzeiten.

Carsten Meyer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.