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Tomi Juric trainiert endlich mit dem FCL

Stürmer Tomi Juric (27) nimmt seit Mittwoch am Mannschaftstraining des FC Luzern teil. Die lange verletzten Innenverteidiger Stefan Knezevic (21) und Lazar Cirkovic (25) üben ebenfalls wieder mit dem Team. Derweil hat Trainer René Weiler am Donnerstag seinen 45. Geburtstag gefeiert.
Daniel Wyrsch
Tomi Juric trainiert nach dem gescheiterten Transfer zu Basel erstmals in dieser Saison mit dem FC Luzern. (Bild Martin Meienberger/Freshfocus (Sion, 4. März 2018))

Tomi Juric trainiert nach dem gescheiterten Transfer zu Basel erstmals in dieser Saison mit dem FC Luzern. (Bild Martin Meienberger/Freshfocus (Sion, 4. März 2018))

Assistenztrainer Thomas Binggeli stachelte die Luzern-Profis im Training vom Donnerstag an. Eine längere Schicht mit Konditions- und Athletikübungen standen auf dem Programm. Auch Tomi Juric rannte mit seinen Mitspielern über den Platz. Der Australien-Kroate ist noch längst nicht in Bestform. Seit dem dritten und letzten Gruppenspiel mit den «Aussies» an der WM in Russland hat er nicht mehr gespielt, diese Begegnung gegen Peru (0:2) fand am 26. Juni statt. Mehr als zweieinhalb Monate ohne Match sind Juric anzusehen.

«Tomi Juric trainiert seit zwei Tagen mit der Mannschaft», bestätigte FCL-Coach und Geburtstagskind René Weiler (45) dessen erste Saisoneinheit im Team. «Allerdings noch mit reduzierter Belastung.» Juric dürfte noch zwei, drei Wochen benötigen, um für den ersten Einsatz der Saison parat zu sein. Die Konkurrenz auf der Mittelstürmerposition ist in Luzern grösser geworden: Zuzug Blessing Eleke (22) hat in vier Ligaspielen zwei Tore erzielt und dazu einen Assist auf dem Konto, Shkelqim Demhasaj (22) hat in fünf Ligapartien und zwei Europa-League-Qualifikationsspielen total zwei Treffer markiert. Juric kam letzte Saison in 27 Ligamatches auf sieben Tore und sechs Assists.

«Aussies» umsorgen Luzern-Profi optimal

Juric hat seit April nicht mehr für den FCL gespielt. Vor der WM hinderte ihn eine Knieverletzung am Einsatz, danach ein Muskelfaserriss. Die Australier hatten alles unternommen, damit er an der Endrunde in Russland am Start war. Zwei Wochen lang war ein Physiotherapeut der australischen Nationalmannschaft im Mai in Luzern gewesen, damit Juric die WM-Vorbereitung mitmachen und schliesslich an der WM teilnehmen konnte. Der FCL gab zuletzt wieder grünes Licht, der Nationalstürmer nahm in der Länderspielpause mit den «Aussies» an einem Trainingscamp in der Türkei teil. Juric wurde bei den «Socceroos»optimal umsorgt.

Schliesslich tat Juric der Tapetenwechsel gut, denn kurz bevor das Transferfenster Ende August schloss, hatte ihm der FC Basel mitgeteilt, dass man ihn nun doch nicht vom Vierwaldstättersee ans Rheinknie holt. Die 1,91 Meter grosse Nummer 9 scheint sich davon erholt zu haben: In Australien hat Juric (8 Länderspieltreffer) weiter intakte Chancen, der Nachfolger des zurücktretenden Rekordschützen Tim Cahill (107 Länderspiele, 50 Tore) zu werden. Auf jeden Fall soll der neue Nationalcoach Graham Arnold auf ihn setzen. Am Donnerstag lächelte Juric denn auch optimistisch FCL-Zaungästen zu und bedankte sich für deren Support.

Schürpf verletzt, Kakabadze vor dem Debüt

Während FCL-Goalgetter Pascal Schürpf (vier Tore in sechs Ligaspielen) wegen der schmerzenden Achillessehne nicht mittrainierte, waren mit den Innenverteidigern Stefan Knezevic und Lazar Cirkovic neben Juric zwei Langzeitverletzte wieder an der Arbeit mit dem Team. Für das Zweitrundenspiel im Cup am Samstag (17.30 Uhr) in Genf gegen Servette kommen gemäss Weiler weder Schürpf noch Knezevic, Cirkovic und Juric in Frage. Auch der neuverpflichtete Mittelfeldspieler Tsyi William Ndenge (21) von Roda Kerkrade/Gladbach steht auf der Verletztenliste, der deutsche Ex-U20-Internationale kann wegen einer Innenbandverletzung noch gar nicht trainieren. «Ich rechne nicht vor November mit ihm», sagt Weiler.

Dafür dürfte der neue Rechtsverteidiger Otar Kakabadze gegen Servette zu seinem Luzern-Einstand kommen. «Er könnte am Samstag spielen, parat ist er sicher schon bald», zeigte sich Coach Weiler noch unschlüssig, ob er den 23-Jährigen in Genf in der Startelf spielen lässt. Kakabadze hatte in Spaniens La Liga 2 mit Gimnàstic Tarragona in dieser Saison bereit zwei Partien über die volle Spieldauer absolviert. Auch mit Georgiens Nationalteam bestritt er in der letzten Woche zwei komplette Partien in der Nations League, dabei feierte er Siege gegen Kasachstan (2:0) und Lettland (1:0). Sein Landsmann und FCL-Teamkollege Valeriane Gvilia kam dabei nur zu Teileinsätzen.

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