Trainer des FC Luzern gerät unter Druck

Schon in der Folge des ersten Rückrundenspiels ist die Unruhe beim FC Luzern gross. Das Verhalten von Trainer Murat Yakin steht in der Kritik.

Drucken
Teilen
Luzerns Trainer Murat Yakin am Samstag an der Seitenlinie in der Swissporarena. Links Claudio Lustenberger. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Luzerns Trainer Murat Yakin am Samstag an der Seitenlinie in der Swissporarena. Links Claudio Lustenberger. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

FCL-Trainer Murat Yakin sorgt zunehmend für Irritation unter seinen Spielern. Er spricht mit Journalisten über Wechselgerüchte des verdienten Verteidigers Puljic. Er teilt Mitglieder der Mannschaft in unterschiedliche Lager ein, stellt selber geholte Akteure unter seinen Schutz, während er arrivierte Spieler, die schon länger im Verein sind, verunsichert. So musste Puljic am Samstag <span style="display: none;">&nbsp;</span>gegen den FC Zürich 90 Minuten auf die Bank, während Sarr, den Yakin geholt hatte, der entscheidende Fehler unterlief, der zwei Punkte kostete. Insgesamt läuft es dem FC Luzern in der Super League seit neun Spieltagen bei weitem nicht mehr so gut wie zum Saisonauftakt. Holten die Innerschweizer aus den 10 ungeschlagenen Startspielen 24 Punkte, waren es in den letzten 9 Partien nur noch 8 Zähler.

Yakin steht bei dieser klaren Abwärtstendenz immer stärker unter Druck. Seine Dünnhäutigkeit zeigte sich am Samstag nach dem Rückrunden-Auftaktspiel gegen den FC Zürich. Das 1:1-Unentschieden auf dem vereisten Rasen gegen den Zürcher Stadtklub mit vielen neuen Akteuren stellte ihn offensichtlich nicht zufrieden. Doch statt sich wie gewohnt den kritischen Fragen der Journalisten zu stellen, liess sich der sonst als gelassen geltende ehemalige Spitzenfussballer zu einer verbalen Entgleisung hinreissen. Auf die Frage, warum er nur zwei Auswechslungen vornahm und mit Gygax nicht noch einen Stürmer einsetzen wollte, antwortete Yakin dem Journlisten wörtlich: «Ich weiss nicht, welche Medikamente du am Morgen nimmst, aber nimm ein bisschen weniger, ist gut?»

Diese war am Sonntag unter Sportinteressierten in der ganzen Schweiz ein Thema. Auch FCL-Präsident Walter Stierli fand Yakins verbalen Ausraster nicht akzeptabel.

sr

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.

Luzerns Jahmir Hyka (nicht im Bild) erzielt das 1:0 gegen Zürichs Johnny Leoni. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
25 Bilder
Schiedsrichter Sascha Kever (rechts) zeigt Luzerns Moshe Ohayon (zweiter von links) die gelbe Karte. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die Zuschauer trotzen der eisigen Kälte mit warmer Kleidung und Decken. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Jérôme Thiesson (rechts) gegen Zürichs Stefan Glarner. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Michel Renggli (links) und Florian Stahel diskutieren während des Spiels. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die Zuschauer trotzen der eisigen Kälte mit warmer Kleidung und Decken. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die Zuschauer trotzen der eisigen Kälte mit warmer Kleidung und Decken. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Trainer Murat Yakin zieht sich die Handschuhe an. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Jérôme Thiesson (links) gegen Zürichs Maurice Brunner. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
FC Zürich Fans neben dem Gästefansektor. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
FCL Fans dürfen wieder die Fahne ins Stadion nehmen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die Zuschauer trotzen der eisigen Kälte mit warmer Kleidung und Decken. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die Zuschauer trotzen der eisigen Kälte mit warmer Kleidung und Decken. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
FCL Fans wieder mit Fahnen und Doppelhalter im Stadion. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Der israelische Neuzugang beim FCL, Mashe Ohayon. (Bild: Keystone)
Josip Drmic vom FCZ setzt sich gegen Florian Stahel durch. (Bild: Keystone)
Drmic schiebt ein zum 1:1. (Bild: Keystone)
Jerome Thiesson, links, von Luzern im Spiel gegen Maurice Brunner, rechts, von Zürich. (Bild: Keystone)
Jahmir Hyka, links, von Luzern, im Spiel gegen Stephan Glarner, rechts, von Zürich. (Bild: Keystone)
Stephan Glarner vom FCZ im Spiel gegen Adrian Winter. (Bild: Keystone)
Die Spieler von Luzern feiern das 1:0. (Bild: Keystone)
Der Zürcher Chaker Zouaghi, links, gegen den Luzerner Michel Renggli. (Bild: Keystone)
Die Luzerner Adrian Winter, links, und Florian Stahel, rechts, jubeln nach dem 1-0 durch Jahmir Hyka. (Bild: Keystone)
FCL-Captain Florian Stahel unter Druck. (Bild: Keystone)
Die Spieler des FC Zürich feiern das 1:1, nach dem Fussball Superleague Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Zürich. (Bild: Keystone)

Luzerns Jahmir Hyka (nicht im Bild) erzielt das 1:0 gegen Zürichs Johnny Leoni. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)