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TRAININGSLAGER: Fringer: «Nicht viel los hier - das ist ideal»

Zehn Tage lang bereitet sich der FC Lu­zern im türkischen Side auf die Rückrun­de vor. Trainer Rolf Fringer ist zufrieden mit der Ortswahl. Und die Luzerner siegten heute Mittwoch gegen Tomsk mit 2:0.
Gerardo Seoane (links) dreht mit Physio­therapeut Eric Schönfeld im Trainingslager seine Runden. (Bild pd)

Gerardo Seoane (links) dreht mit Physio­therapeut Eric Schönfeld im Trainingslager seine Runden. (Bild pd)

Es ist Nachmittag in Side, die Temperatur beträgt 13 Grad – und es ist menschen­leer. Rolf Fringer, Trainer des FC Luzern, sitzt auf einem Sessel, schaut sich um und stellt zufrieden fest: «Nicht viel los hier – ideal.»

Die Spieler sollen sich während des zehntägigen Trainingslagers auf das Wesentliche konzentrieren. «Wir wollen die Grundlage für eine erfolgreiche Rückrunde legen», sagt Fringer.

Viele angeschlagene Spieler
Die Bedingungen dafür sind ideal. In Luzern kämpfte die Mannschaft gegen die Naturgewalten. Es war kalt, schneite, und trainiert wurde auf Kunstrasen. «Das war Gift für Sehnen und Gelenke», brummt Fringer. Die Folgen sind noch zu beobachten.

Gerardo Seoane (Zerrung), Burim Kukeli (Knieprobleme), Alain Wiss und Davide Chiumiento (beide Reizung der Achillessehne) können nur ein reduziertes Programm absolvieren. An den äusseren Umständen in Side wird ihre Genesung nicht scheitern. Die Temperaturen sind angenehm, die Platzverhältnisse ideal. Fünf Spielfelder stehen zur Verfügung, alle bestens gepflegt.

Dort trainieren die Spieler täglich bis zu viereinhalb Stunden, insgesamt drei Testspiele stehen auf dem Programm. Aber Fringer hat bereits angekündigt, dass er sich davon auf keinen Fall stören lassen will: «Deshalb werde ich das Training sicher nicht reduzieren.» Ihm geht es nicht um Ergebnisse, sondern vor allem um drei Dinge: Kondition, Taktik und Psyche.

Aus Side (Türkei): Carsten Meyer

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.

Erstes Trainingsspiel in Side (Mittwoch):
FC Luzern - FK Tom Tomsk (Russian Premiere League) 2:0 (1:0).
Torschützen: 27. Lior Etter 1:0, 64. Michel Renggli 2:0.

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