TRANSFER: Cantaluppi rechnet mit dem FCL ab

Letzte Woche verabschiedete sich Mario Cantaluppi aus Luzern Richtung Belgien. Der 33-Jährige setzt seine Karriere bei St. Truiden fort, blickt aber noch einmal auf die letzten 18 Monate zurück – emotional.

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Zwei gegen einen: Cantaluppi (an der Spitze) duelliert sich mit zwei Spielern des FC St. Gallen beim Spiel vom 27. Oktober 2007, das 1:1 ausging. (Bild Philipp Schmidli / Neue LZ)

Zwei gegen einen: Cantaluppi (an der Spitze) duelliert sich mit zwei Spielern des FC St. Gallen beim Spiel vom 27. Oktober 2007, das 1:1 ausging. (Bild Philipp Schmidli / Neue LZ)

In einem Interview mit der «Basler Zeitung», das heute Donnerstag erscheint, rechnet Cantaluppi mit seiner Vergangenheit in der Zentralschweiz ab. «Im Sommer 2006 habe ich den grössten Fehler meines Lebens gemacht. Ich habe den Bundesligisten Nürnberg verlassen und ging nach Luzern - und dies als Captain notabene. Nicht wegen des Klubs FC Luzern, sondern wegen Ciriaco Sforza.» Allerdings funktionierte das Zusammenspiel mit dem Trainer laut Cantaluppi nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte: «Ich hätte die vielen jungen Spieler führen sollen. Aber das geht nur, wenn der Trainer hinter einem steht. Sforza hat, nachdem ich den Vertrag unterschrieben hatte, kaum mehr mit mir geredet.» Und über Präsident Walter Stierli sagt Cantaluppi in der «Basler Zeitung»: «Über ihn möchte ich nichts sagen, weil das für meine Zukunft nicht gut sein könnte.»

Ciriaco Sforza reagierte am Mittwochabend auf die Aussagen seines ehemaligen Spielers gelassen: «Ich muss solche Dinge nicht kommentieren. Ich bleibe ruhig – und freue mich auf die nächsten Wochen mit meiner Mannschaft.»

pem/rom