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Troxler wird doch nicht CEO – Präsident Studhalter bleibt FCL-Geschäftsführer

Der FC Luzern hat entschieden: Präsident Philipp Studhalter übernimmt die Geschäftsführung fest. Lukas Troxler, der ursprünglich als CEO vorgesehen war, bleibt Leiter Vermarktung und stellvertretender Geschäftsführer.
Daniel Wyrsch
Lukas Troxler. (Bild FC Luzern)

Lukas Troxler. (Bild FC Luzern)

Beim FC Luzern ist in den vergangenen Monaten Ruhe eingekehrt. Zumindest im operativen und strategischen Bereich. «Es fängt an zu laufen», sagt Verwaltungsrats-Präsident Philipp Studhalter (43). Seit März 2018 und der Trennung vom damaligen CEO Marcel Kälin ist Studhalter auch interimistischer Geschäftsführer. Er sagt, die Rahmenbedingungen seien gut. «In der Geschäftsleitung läuft es rund.»

Darum stellte sich beim FC Luzern die Frage: «Warum sollten wir eine Änderung vornehmen, wenn ein Aufbau stimmt, eine Crew zusammenpasst?», fragt Studhalter rhetorisch. Er gibt die Antwort gleich selber: «Never touch a running system» – verändere nie ein funktionierendes System. Aus diesem Grund übernimmt Studhalter die Geschäftsleitung fest.

Entscheid für die positive Entwicklung des Vereins

Ein klitzekleines Problem gibt es allerdings für den FCL auf Kommunikationsebene: Lukas Troxler (42) arbeitet seit Anfang Januar beim FC Luzern. Nach einer Einführungszeit war geplant, dass der gebürtige Surseer im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2019 von Philipp Studhalter die Geschäftsführung übernimmt. Jetzt ist alles anders. Was sagt Troxler dazu? Dieser weilt derzeit in den Ferien, der Präsident nimmt Stellung: «Lukas Troxler merkte, wie viel Arbeit er als Leiter Vermarktung hat und welches Potenzial vorhanden ist.» Im Zentrum sei dann eine weitere, aber entscheidende Frage gestanden, so Studhalter: «Was hilft dem FC Luzern? Darum muss es gehen, bei jedem, der für den FCL arbeitet.»

Troxler bleibt Stellvertreter von Studhalter. «Es ist für mich wichtig, bei allfälligen Abwesenheiten meinerseits einen Stellvertreter zu haben. Aber ich bleibe wie bisher die direkte Ansprechperson für jedes Geschäftsleitungsmitglied», stellt der Luzerner Rechtsanwalt klar. Studhalter erklärt zudem, dass man ähnlich wie in der Sportkommission nach der Zeit von Sportchef Rolf Fringer (Ende Dezember 2014 bis Anfang Januar 2016) auch in der Geschäftsleitung auf eine breite Abstützung setze. Die einzelnen Geschäftsleitungsmitglieder (Troxler sowie Stadionmanager Daniel Böbner, Finanzchef Richard Furrer, Marketing- und Kommunikationsleiter Markus Krienbühl und Sportchef Remo Meyer) arbeiten in ihren jeweiligen Abteilungen selbständig unter Geschäftsführer Philipp Studhalter.

Philipp Studhalter führt den FC Luzern sowohl als Verwaltungsrats-Präsident wie auch als Geschäftsführer. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 26. Februar 2019)

Philipp Studhalter führt den FC Luzern sowohl als Verwaltungsrats-Präsident wie auch als Geschäftsführer. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 26. Februar 2019)

Etwas gar viel Macht für eine Person?

Hat Philipp Studhalter in der Doppelfunktion Präsident und Geschäftsführer nicht gar viel Macht beim FCL? Der Angesprochene antwortet: «Strategisch arbeite ich als Holding-Präsident zusammen mit den Verwaltungsräten, diese hinterfragen meine Informationen und Anträge stets offen, kritisch und direkt. Im operativen Bereich in der Geschäftsleitung könnte es im Ausnahmefall vorkommen, dass ich einen Chefentscheid fällen müsste.»

Studhalter lässt die Zukunft der aktuellen Führungsform aber offen: «Der Entscheid, auf die Trennung zwischen operativer und strategischer Führung zu verzichten, ist aktuell ein Vorteil. Uns ist aber bewusst, dass wir offen sein müssen, auch die Führungsstruktur stetig zu hinterfragen, denn diese muss immer der Weiterentwicklung des FC Luzern dienen.»

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