UNERLAUBTES COACHING: Stierli wütend über Constantins Fehlverhalten

FCL-Boss Walter Stierli ist wütend über das «inakzeptable» Verhalten von Sion-Präsident Constantin. Er protestiert bei der Liga, wird aber auf taube Ohren stossen.

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FCL-Präsident Walter Stierli ist wütend auf seinen Amtskollegen Christian Constantin. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

FCL-Präsident Walter Stierli ist wütend auf seinen Amtskollegen Christian Constantin. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

FCL-Präsident walter Stierli konnte nicht fassen, was sich am Samstag im Wallis zugetragen hat: Sion-Präsident Christian Constantin verliess zu Beginn der zweiten Halbzeit seinen Platz auf der Tribüne, begab sich zwischen die Spielerbänke und brüllte Anweisungen auf den Rasen. Für Stierli «absolut inakzeptabel», denn Constantin habe mit diesen Verhalten Einfluss auf die Schiedsrichterleistungen genommen und müsse dafür bestraft werden.

«Der FC Luzern wird ein Schreiben an den Liga-Präsidenten Thomas Grimm senden und erwartet klare Sanktionen gegen dieses Verhalten», so Stierli. Bislang gilt die Regel: Wer nicht auf dem Matchblatt steht, kann von den Schiedsrichtern nicht sanktioniert werden. «Das soll sich ändern», so Schiedsricher-Chef Urs Meier. Er verspricht «Vollgas zu geben». Liga-Boss Thomas Grimm hingegen will nichts von einer neuen Regelung wissen: «Wir werden keine ?Lex Constantin? erlassen.»

Stefan Kreis

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag im Sportteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben.