Unnötige Verbalattacke

Kommentar

Daniel Wyrsch
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Sportreporter Daniel Wyrsch über das Skispringen in der Schweiz. (Bild: Nadia Schärli)

Sportreporter Daniel Wyrsch über das Skispringen in der Schweiz. (Bild: Nadia Schärli)

Der FC Luzern befindet sich in der Erfolgsspur. Seit nunmehr sieben Pflichtspielen ist die Mannschaft von Trainer Markus Babbel ungeschlagen. Im letzten Vorrundenspiel am nächsten Sonntag in Sion kann Luzern Platz 3 verteidigen. Der FCL erhält zudem Anerkennung für die Früchte tragende Nachwuchsarbeit. Mit dem eigenen Toptalent Filip Ugrinic konnte der Verein nun einen Profivertrag bis 2020 abschliessen.

Der besonnen führende neue Präsident Philipp Studhalter unterstützt das gegenseitige Vertrauen in der sportlichen Führung und ermöglicht eine gute Zusammenarbeit mit dem Neo-CEO Marcel Kälin.

Das sind Indizien dafür, dass der FCL endlich nachhaltig erfolgreich sein könnte. Doch eine völlig unnötige Verbalattacke gegen Ex-Sportchef Rolf Fringer im Vereinsmagazin zum Heimspiel gegen Vaduz beweist, wie in einigen FCL-Köpfen immer noch das Gegeneinander statt das Miteinander vorherrscht. Das ist ein Nachtreten gegen eine Person, die vom FCL Respekt verdienen würde für ihre erfolgreiche Arbeit als Trainer und grösstenteils auch als Sportchef. Mit solchen Fouls an Klublegenden wird der Verein immer wieder gespalten. Grosse Erfolge bleiben deswegen wohl auch die kommenden Jahre aus.

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch