«Unser Ziel bleibt ein Platz im Europacup»

Mit einem Sieg gegen den FC Basel zuhause im Gersag kann der FC Luzern den Fehlstart in die Rückrunde korrigieren. Auch Zürich und YB hoffen, dass die Zentralschweizer drei Zähler holen.

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FCL-Trainer Rolf Fringer (rechts) wechselt Youngster Nico Siegrist aus. (Bild: Archiv Philipp Schmidli/Neue LZ)

FCL-Trainer Rolf Fringer (rechts) wechselt Youngster Nico Siegrist aus. (Bild: Archiv Philipp Schmidli/Neue LZ)

Spielt der FC Luzern am Sonntag (Gersag, 16 Uhr) um den Verbleib im Meisterrennen? Trainer Rolf Fringer hat sich mit dieser Frage nicht beschäftigt: «Vom Meistertitel reden wir nicht. Unser Ziel bleibt ein Platz im Europacup. Wir befinden uns nicht auf einer Stufe mit Basel. Es geht darum, dass die Mannschaft wieder das zeigt, was sie eigentlich kann.» Ein Handicap auf dem Weg zurück zur alter Form ist der Ausfall von Claudio Lustenberger, der an der Hüfte operiert werden musste. Gegen Basel wird der 22-jährige Daniel Fanger die Position des linken Verteidigers übernehmen.

Fink: «Wir haben viel zu gewinnen»

Basel kehrte am Freitag aus dem kalten Moskau zurück, wo Torsten Fink am Donnerstagabend diverse Leistungsträger geschont hatte. Der Fokus lag also schon vor dem Europa-League-Out auf der Meisterschaft. In Luzern und eine Woche später gegen Zürich kann der Titelverteidiger bedeutende Schritte Richtung Titel machen. «Wir haben in den nächsten Partien viel zu gewinnen», betonte Fink. Auf den ersten Basler «Ausrutscher» in der Rückrunde hoffen in erster Linie der FC Zürich und die Young Boys.

Die Zürcher können optimistisch auf die samstägliche Partie schauen. Mit Bellinzona kommt ein Gegner in den Letzigrund, der den FCZ auswärts noch nie bezwingen konnte. Zudem stehen Urs Fischer beinahe alle Spieler zur Verfügung. Nur der angeschlagene Mohamed Ali Nafkha und der rekonvaleszente Yassine Chikhaoui fehlen im Kader. «Ich kann also praktisch aus dem Vollen schöpfen und habe die Qual der Wahl - eine schöne Situation für den Trainer!» Die Young Boys empfangen am Sonntag Neuchâtel Xamax, das einzige Team, das in dieser Saison im Stade de Suisse gewinnen konnte.

Im Abstiegsrennen wird St. Gallen erstmals mit Oscar Scarione antreten und dies ausgerechnet gegen Scariones Ex-Klub Thun. Beide Mannschaften sind seit sechs Spielen ohne Sieg. Die Grasshoppers, die als Vorletzte drei Zähler Reserve auf St. Gallen haben, spielen in Sitten und wollen dort ihren Lauf von vier Partien ohne Niederlage fortführen, bevor es am Mittwoch im Cup-Viertelfinal erneut zum Duell gegen den FC Sion kommt, dann aber im Letzigrund.

si

Liveticker: Luzernerzeitung.ch berichtet am Sonntag ab 16 Uhr direkt aus dem Gersag.