URTEIL: 33 FC Luzern-Fans werden entlastet

33 Fans des FC Luzern, die nach einem Match im April 2008 mit einem Rayonverbot – unter anderem wegen Gewalt gegen Beamte – belegt wurden, sind nun entlastet.

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Fans des FC Luzern am Sonntag, 8. März 2009 beim Spiel gegen den FC Zürich auf der Luzerner Allmend. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Fans des FC Luzern am Sonntag, 8. März 2009 beim Spiel gegen den FC Zürich auf der Luzerner Allmend. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Im April 2008 spielten in Biel die U21-Mannschaften FC Biel und FC Luzern gegeneinander. Nach dem Spiel sind 22 erwachsene und 11 minderjährige FCL-Fans von der Polizei eingekesselt und auf den Polizeiposten gebracht worden, heisst es in einem Beitrag des DRS Regionaljournals Zentralschweiz vom Donnerstagabend. Die Vorwürfe: Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Landfriedensbruch und unanständiges Benehmen.

Obwohl den Verhafteten noch nichts nachgeweisen werden konnte, habe der Kommandant der Luzerner Kantonspolizei, Beat Hensler, wenige Tage nach den Vorfällen Rayonverbote für ein Jahr für alle 33 Fans angeordnet, berichtet das Regionaljournal weiter.

Nun hat das Gericht in Biel das Verfahren eingestellt. Den Fans können die Taten nicht nachgewiesen werden, lautet die Begründung. Dennoch findet Hensler laut Regionaljournal, dass die Rayonverbote gerechtfertigt gewesen seien. «Ich hatte einen klaren Bericht der Bieler Polizei, dass sie gesehen hat, wie die Betroffenen randaliert haben», erklärt er im Radiobeitrag.

ana