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VADUZ - LUZERN 1:0: Die rote Laterne brennt noch röter

Rabenschwarzer Sonntag für den FC Luzern: Im kapitalen Duell der Kellerkinder verliert der letzte FC Luzern gegen das drittletzte Vaduz mit 0:1. Das Bangen um wichtige Punkte im Kampf um den Ligaerhalt geht weiter.
Der Treffer zum finalen 1:0. Die FCL-Spieler können nur noch zusehen. (Bild Keystone)

Der Treffer zum finalen 1:0. Die FCL-Spieler können nur noch zusehen. (Bild Keystone)

Bereits in der 6. Minute hätte es in der Vaduzer Verteidigung einschlagen können, ja müssen: Ferreiras Flanke von halb rechts setzte Tchouga an die Latte. Den anschliessenden Abpraller verpasst Frimpong knapp. Es war Luzerns grösste Chance in der ersten Halbzeit.

Standardsituation führt zum 1:0

In der 35. Minute konnte Ferreira den heranstürmenden Liechtensteiner weit vor der Strafraum-Grenze entfernt nur noch mit einem Foul stoppen. Gaspar knallt den Freistoss aus 32 Metern in die Maschen zum 1:0. Für den FCL-Torhüter Zibung ist es bereits der 10. Treffer nach einer Standartsituation in dieser Saison.


Alles auf die Karte Sturm gesetzt

Trainer Morinini setzte zu Beginn der zweiten Halbzeit ein Zeichen. Er verstärkt mit Paquito und Ravasi die Offensive. Die beiden offensiv schwächsten Teams der Liga spielten aber weiter unter ihren Möglichkeiten.
Vaduz lauert nur noch auf Konter und hätte in der 70. Minute durch Gaspar das Spiel beinahe vorentschieden. Gute Ausgleichsmöglichkeiten vergaben Ravasi (72.), Paquito (86.), Renggli (88.) und in der turbulenten Schlussphase Paiva (92.), die in einer unnötigen Tätlichkeit des Vaduzers Senna an Schwegler gipfelte.

Die Weichen sind bedrohlich Richtung Abstieg gestellt. Morinini findet offenbar kein Mittel, um den FCL aus dem Tief zu führen.

Mehr zum Spiel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.


Aus Vaduz: René Meier / Zisch

Vaduz - Luzern 1:0 (1:0).
Rheinpark. - 2120 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 34. Gaspar 1:0.

Vaduz: Sommer; Ritzberger, Brezny, Cerrone, Haman (75. Reinmann); Mea Vitali (64. Senna), Polverino; Bellon, Fejzulahi, Willian Saroa (73. Sutter); Gaspar.

Luzern: Zibung; Schwegler, Veskovac, Diarra, Schirinzi; Lambert (46. Ravasi), Wiss (46. Paquito), Renggli, Ferreira; Tchouga, Frimpong (80. João Paiva).

Bemerkungen: Vaduz ohne Dzombic, Rivaldo (beide gesperrt), Akdemir, Iten, Wieczorek, Fischer und Wüthrich (alle verletzt). Luzern ohne Seoane (gesperrt) und Chiumiento (verletzt). 6. Kopfball von Tchouga an die Latte. 93. Rote Karte gegen Senna (Tätlichkeit). Verwarnungen: 49. Willian Saroa (Foul). 68. Ritzberger (Foul). 90. Ravasi (Foul). 94. Cerrone (Reklamieren).

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