Valentin Stocker kommt nicht zum FCL – der Krienser hat beim FC Basel verlängert

Der FC Basel schreibt heute Dienstagnachmittag auf seiner Homepage: «Dr Vali blybt bi uns!». Der FCB und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre. Der Flirt mit dem FCL scheint nur ein Poker gewesen zu sein.

Daniel Wyrsch
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Der FC Basel hat mit seinem langjährigen Offensivspieler Valentin Stocker den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 mit Option auf ein weiteres Jahr verlängert.

Valentin Stocker bleibt ein Rot-Blauer und wird kein Blau-Weisser.

Valentin Stocker bleibt ein Rot-Blauer und wird kein Blau-Weisser.

Bild: Marc Schumacher/Freshfocus (Basel, 11. September 2020)

Bis dato hatte vieles darauf hingewiesen, dass der 31-jährige Krienser in seine Heimat an den Vierwaldstättersee zurückkehrt. Der FC Luzern stand mit Valentin Stocker in Verhandlungen. Allerdings hätte der FCL höchstens mit der Laufzeit des Vertrages, aber sicher nicht mit dem Gehalt den FCB überbieten können. Stocker wird auch in Zukunft deutlich mehr verdienen als ihm Luzern offerieren konnte.

Die Basler verkünden auf der FCB-Homepage: «Dr Vali blybt bi uns!»

Die Basler verkünden auf der FCB-Homepage: «Dr Vali blybt bi uns!»

Bild: FCB-Homepage

«Die Farben dieses Clubs zu tragen bedeutet mir unglaublich viel. Ich fühle mich geehrt, Captain dieser Mannschaft zu sein und ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft gemeinsam Grossartiges erreichen können», sagte Stocker gemäss der FCB-Homepage direkt nach der Unterschrift. Weiter wird von den 350 Spielen, sechs Meistertiteln, vier Cupsiegen, vielen «magische Nächten» mit Rot-Blau geschrieben und, dass Valentin Stocker mit 16 Jahren vom SC Kriens direkt zum FC Basel gewechselt war. Die Erleichterung am Rheinknie scheint gross zu sein, dass der Luzerner bleibt – statt zum FCL zu wechseln.

Man nimmt den Entscheid beim FCL zur Kenntnis

In Luzern gibt man sich pragmatisch: Zu Spielern, die bei ihrem Verein verlängert haben, nehme man keine Stellung. Verständlicherweise. Aber aus den Reaktionen in der Swisspor-Arena ist auch herauszuspüren, dass man Valentin Stocker gerne in Blau-Weiss hätte spielen sehen. Das Thema ist mit der Vertragsverlängerung in Basel wohl für alle Zeiten vom Tisch.

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