VERLETZUNG: «Tchouga ist nicht einfach ersetzbar»

Der FCL muss bis Ende Jahr auf Jean-Michel Tchouga verzichten. «Das ist in diesem euphorischen Moment natürlich sehr bedauerlich», erklärt Trainer Rolf Fringer.

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Jean-Michel Tchouga mit vollem Einsatz beim 3:0-Sieg gegen Aarau. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Jean-Michel Tchouga mit vollem Einsatz beim 3:0-Sieg gegen Aarau. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Diese Botschaft hätte nicht sein müssen. Mitten in die neu entfachte Begeisterung beim FC Luzern musste Rolf Fringer gestern zur Kenntnis nehmen, dass Stürmer Jean-Michel Tchouga wegen eines Teilrisses der Patella-Sehne im Knie für den Rest der Vorrunde ausfällt.

Ausrichtung bleibt offensiv
Für Rolf Fringer geht es deshalb darum, schnell eine neue Lösung im FCL-Angriff zu finden. «Wir haben mehrere Spieler, die auf einen Einsatz brennen», sagt er zuversichtlich. «Es könnte Frimpong sein, Paiva oder auch einer der Jungen, an Alternativen fehlt es nicht.»

Und auch ein allfälliges Abweichen vom zuletzt erfolgreichen 4:4:2-System kommt für ihn nicht in Frage. Daran ändert auch der zusätzliche Ausfall des gesperrten Ferreira gegen YB nichts. «Wir wollen die Spiele gewinnen», bekräftigt er noch einmal sein Credo, «also müssen wir auch offensiv auftreten.»

Alex Trunz

Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.