VIDEO-INTERVIEW: Die befreiende Leichtigkeit des Rolf Fringer

Seit 10 Tagen ist Rolf Fringer Trainer des FC Luzern. Seine Feuertaufe gegen Bellinzona endete mit dem ersten Sai­son­sieg. Im Video-Interview resumiert Fringer über die ersten Tage beim FCL.

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Rolf Fringer bei seinem ersten Training vor 10 Tagen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Rolf Fringer bei seinem ersten Training vor 10 Tagen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Rolf Fringer scheint der neue Besen zu sein, der auf der Allmend endlich «sauber» macht. Die Stimmung in der Mannschaft und rund um den FC Luzern ist spürbar gestiegen, seit der 51-jährige Österreicher seine Arbeit aufgenommen hat. Und zwar nicht erst seit dem Sieg gegen Bellinzona, sondern vom ersten Auftritt an: seiner Antrittsrede am Montag vor 10 Tagen.

Rolf Finger ist bestimmt nicht auf den Mund gefallen. Seine hemdsärmlige, offene und optimistische Art lässt nicht nur die Spieler, sondern auch die ganze Fussball-Zentralschweiz aufatmen. Ein neuer Wind weht durch die alten, knarrenden Tribünen auf der Allmend.

Ein Mann der Worte - und der Taten?
Im Video-Interview mit Zisch blickt Rolf Fringer auf die ersten 10 Tage seiner Arbeit mit dem FCL zurück. Er spricht von geprügelten Fussballern, die es erst aufzurichten galt, von Transfers, die nicht glücklich waren und vom neuen Captain, der für ihn eigentlich schon immer der «heimliche Captain» war.

Fringer - mit seiner Art - scheint den Dingen rund um ihn stets den Druck nehmen zu wollen. Weg von der hemmenden Ernsthaftigkeit, hin zum fröhlichen Optimismus. Das tut gut - im Moment. Und irgendwo dazwischen liegt wohl die Realität.

Gusti Gretener / Zisch

Das Video-Interview mit Rolf Fringer: