VIDEO-INTERVIEW GROSS: «Die Spieler müssen sich wieder vertrauen»

Jean-Daniel Gross hat die schwierige Aufgabe, die angeschlagenen Spieler des FC Luzern in wenigen Tagen wieder auf­zubauen. Der 42-jährige U-21-Trainer verspricht keine Wunder - dafür Ruhe und Freude am Fussball.

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Jean-Daniel Gross musste bei den Spielern erst das Eis brechen. (Bild Rainer Bolliger)

Jean-Daniel Gross musste bei den Spielern erst das Eis brechen. (Bild Rainer Bolliger)

Das oberste Ziel des Ex-YB und Ex-Krienser Spielers ist es, die Mannschaft optimal auf das Spiel gegen die Young Boys vorzubereiten und mit seiner Arbeit eine möglichst gute Basis für den kom­men­den Cheftrainer zu leisten. 

Gross versteht sich als Bindeglied zwischen dem alten und dem neuen Trainer.

Kein Sieg um jeden Preis
Das Spiel gegen die Young Boys, die mit Vladimir Petkovic ebenfalls mit einem neuen Mann an der Linie antreten werden, sieht Gross nicht als Schicksals­spiel.  

Angeschlagene Spieler wie Diarra und Veskovac - allenfalls auch Ravasi und Renggli - wird er deshalb nicht forcieren, nur um am Ende mit einem persönlichen Erfolg wieder von der Bühne gehen zu können. 

Vielmehr lässt Gross die Vernunft walten und wird wohl das eine oder andere Nachwuchstalent mit auf die Bank nehmen - zumal mit dem gesperrten Gerardo Seoane ein weiterer wichtiger Mann in der Defensive fehlen wird.

Gusti Gretener / Zisch

Das Video-Interview mit Jean-Daniel Gross: