VOR FCL-AARAU: «Radio Zibung» geht jetzt auf Sendepause

David Zibung gehört beim FCL zu den Spielern, die sich normalerweise immer der Öffentlichkeit stellen. Doch nun hat sich der Torhüter ein Schweigegelübde auferlegt.

Drucken
Teilen
David Zibung, als er beim letzten Spiel gegen den FCZ das dritte Tor von Adrian Nikci kassiert. (Bild EQ)

David Zibung, als er beim letzten Spiel gegen den FCZ das dritte Tor von Adrian Nikci kassiert. (Bild EQ)

igentlich ist David Zibung ein äusserst kommunikativer Zeitgenosse. Egal, wie ein Spiel auch gelaufen ist – der Goalie gehört normalerweise zu den Akteuren, die sich immer der Öffentlichkeit stellen. Zumindest, wenn es seine Stimmbänder nach 90 Minuten Dauerbelastung noch zulassen. Denn während einer Partie haben Zibungs Vorderleute keine ruhige Minute, was übrigens durchaus wörtlich zu verstehen ist. Zibung dirigiert ohne Unterbrechung. Sein Credo: «Ein Torhüter muss sein wie ein Radioreporter.»

Jetzt hat Zibung Sendepause, zumindest ausserhalb des Platzes. Bereits nach seinem Patzer beim 1:3 gegen den FC Zürich am vergangenen Wochenende war die Auskunftsbereitschaft des 25-Jährigen auf dem Nullpunkt. Das Einzige, was Zibung sagt, ist, dass er für die nächsten vier Spiele nichts mehr sagen wolle. Seine ganze Konzentration gelte dem Sport.

Carsten Meyer

HINWEIS
Zisch hält Sie beim Auswärtsspiel um 17:45 Uhr gegen Aarau mit einem Liveticker auf dem Laufenden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag im Sportteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.