VOR XAMAX - LUZERN: Rolf Fringers Sorgen im Abwehrzentrum

Am Sonntag um 16 Uhr startet der FC Luzern bei Xamax Neuenburg in die Rückrunde. Doch Trainer Rolf Fringer hat ein Problem: Fast alle Innenverteidiger sind verletzt.

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Ein Fall für die Innenverteidi­gung? - Luzerns Neuzuzug Lukmon. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Ein Fall für die Innenverteidi­gung? - Luzerns Neuzuzug Lukmon. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Im Fussball geht es ja auch darum, einfache Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Rolf Fringer hat derzeit vier verletzte Innenverteidiger im Kader: Gerardo Seoane, Dusan Veskovac, Boubacar Diarra und Silvan Büchli.

Seine Lösung für das Spiel in Neuenburg: Jeder Innenverteidiger, der fit ist, darf spielen. Leider bleibt da aber nur ein Einziger übrig: Roland Schwegler. 

Die Variante mit Neuzuzug Lukmon
Zuletzt fiel Fringers Wahl auf Neuzugang Lukmon. Der ist zwar der rustikalen Gangart mächtig und sagt tapfer: «Ich spiele dort, wo mich der Trainer hinstellt.» Aber erstens ist er ebenfalls leicht angeschlagen (Achillessehnenbeschwerden).

Zweitens sagt auch Fringer: «Lukmon ist eigentlich ein Spieler für die Aussenbahn.» Was drittens dazu führt, dass der Nigerianer auf seiner neuen Position taktisch noch ausbaufähig ist.

Oder vielleicht doch mit Veskovac?
Doch eine von Fringers Stärken ist sein unerschütterlicher Optimismus. Er sagt: «Ich vertraue den Spielern, die auflaufen werden. Das passt schon.» Aber das ist eher eine Vermutung als Gewissheit.

Deshalb wäre es ihm wohl ganz recht, wenn zumindest einer der verletzten Innenverteidiger bis Sonntag genesen würde. Aber nur im Fall von Veskovac besteht noch eine kleine Chance.

Carsten Meyer

Mehr zum Thema lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.