VORFALL BEIM SPIEL: Der Becherwerfer hat sich freiwillig gestellt

Der Becherwerfer hat sich am Sonntag­abend nach dem Spiel gegen GC freiwil­lig beim Sicherheits­verantwortlichen des FC Luzern gestellt. Und: Das Kopfgeld auf den Petardenwerfer wird massiv erhöht.

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GCs Enzo Ruiz wird nach dem Becherwurf auf dem Spielfeld versorgt. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

GCs Enzo Ruiz wird nach dem Becherwurf auf dem Spielfeld versorgt. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nach seinen Angaben bewarf er den GC-Spieler Enzo Ruiz mit einem noch zu 1/3 gefüllten Getränkeplastikbecher Bier, wie der Sportklub am Montagnachmittag mitteilte. Viele eingegangene E-Mails an die Adresse des FC Luzern bezeugen diesen Hergang.

Der FC Luzern hat dem Fehlbaren ein sofortiges zweijähriges Stadionverbot ausgesprochen. Über die Höhe der Busse an den Becherwerfer wird nach dem Urteil der Disziplinarkommission der Swiss Football League entschieden. Der FC Luzern verurteilt diesen Vorfall aufs Schärfste, respektiert und begrüsst jedoch das Einsehen des Fehlverhaltens und freiwillige Stellen des Werfers, wie es weiter heisst.

Im Weiteren erhöht der FC Luzern das Kopfgeld von 3000 auf 10'000 Franken für Hinweise die zur Überführung des Petardenwerfers beim Barrage-Rückspiel FC Luzern – FC Lugano vom 13. Juni 2009 führen.

scd

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