Was liegt heute gegen den Leader drin?

Auf den FC Luzern wartet heute kein einfacher Gegner. GC ist aktueller Leader der Super League - und somit keine einfache Aufgabe für den FCL. Trotzdem ist Trainer Komornicki zuversichtlich.

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Michel Renggli hat seine Verletzung auskuriert und will den FCL aus dem Tief führen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Michel Renggli hat seine Verletzung auskuriert und will den FCL aus dem Tief führen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der FC Luzern wartet nach wie vor auf ein richtiges Erfolgserlebnis. Trotz einer guten Leitung der ganzen Mannschaft gelang dem FCL auch letztes Wochenende gegen Servette nicht nicht mehr als ein 1:1-Unentschieden. Der Kampfgeist und Einsatzwille waren zwar unvorkennbar vorhanden, doch bei der aktuellen Tabellensituation brucht der FC Luzern vor allem eins: Punkte.

Nach dem Tabellenschlusslicht Servette wartet heute nun der Leader GC auf die Luzerner. Die Aufgabe wird also nicht einfacher. Der ehemalige GC-Spieler Michel Renggli, der zumindest wieder im Aufgebot steht heute, kennt die Stärken der aktuellen GC-Mannschaft: "Sie haben eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern und Jungen. Das macht sie so gefährlich."

"Keiner erwartet von uns zu viel"

Obwohl der FC Luzern heute als klarer Underdog im Letzigrund auflaufen wird, sieht der Trainer Ryszard Komornicki auch Positives an der Ausgangslage: "Heute erwartet von uns niemand zu viel, der Druck ist viel kleiner. Deshalb wollen wir heute positiv überraschen." Was nicht ganz einfach werden könnte. Denn beim FCL ist es momentan alles andere als ruhig. Komornicki betont, dass er sich vom ganzen Drumherum nicht beeinflussen lassen will: "Ich versuche ganz einfach meinen Job zu machen."

Besonders David Zibung wird heute wohl öfters im Fokus stehen. Denn die GC-Stürmer sind bekannt für einige spektakuläre Tore. Der FCL-Torhüter ist sich seiner Rolle aber sehr wohl bewusst: "Unbekannte GC-Stärken gibt es nun nicht mehr. Deshalb habe ich mich auch ganz gezielt mit Videos vorbereitet."

Trainer Komornicki kann auch heute gegen den Leader GC auf ein breites Kader zurückgreifen. Nur Hochstrassers Einsatz ist weiterhin fraglich.

Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch