Was werden Hazard und Lukaku über den schwer ramponierten FCL-Rasen sagen?

Spott und Häme hat es in den letzten Wochen und Monaten wegen dem löchrigen Rasen in der Luzerner  Swisspor-Arena gegeben. Vorläufiger Tiefpunkt ist die harsche Kritik von GC-Profi Raphael Holzhauser nach der Last-Second-Pleite der Zürcher gegen den FCL am Sonntag. 

Daniel Wyrsch
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Belgiens Eden Hazard jubelt nach einem Tor an der WM gegen England (Bild: David Josek / AP (St. Petersburg, 14. Juli 2018))

Belgiens Eden Hazard jubelt nach einem Tor an der WM gegen England (Bild: David Josek / AP (St. Petersburg, 14. Juli 2018))

Der Luzerner Rasen kommt nicht zur Ruhe - und das gleich in doppelter Hinsicht. Weil der Challenge-Ligist SC Kriens bis zur Fertigstellung seines neuen Stadions in der Swisspor-Arena total vier Partien austrägt und der FCL neben den Ligamatches auch ein Heimspiel der Europa-League-Qualifikation dort bestritt, muss der stark ramponierte Platz im Schnitt mehr als eine Partie pro Woche aushalten.

Unruhig ist es um den als Acker verspotteten Rasen nicht zuletzt auch wegen der frustrierten FCL-Gäste. Olympiakos Piräus hielt sich noch zurück, die YB-Kritik war schärfer. Am Sonntag nach dem Heimspiel gegen GC erreichte der Protest Erdbebenstärke. Der Österreicher Raphael Holzhauser war nach dem 1:2 zornig: «Der Rasen ist katastrophal, ich habe noch nie auf so einem schlechten Platz gespielt.»

Verlegung in ein anderes Stadion nicht vorgesehen

Was werden erst Eden Hazard und Romelu Lukaku am 18. November beim Länderspiel des WM-Dritten Belgien gegen die Schweiz zum löchrigen Geläuf in Luzern sagen? Für Uefa und SFV ist eine Verlegung der Nations-League-Partie in ein anderes Stadion bis dato kein Thema.