Weiterer Investor für die «Bank» des FC Luzern

Trotz dem Pyro-Ärger mit den Ultras gibt es höchst erfreuliche News vom FCL: Es ist gelungen, einen weiteren einheimischen Investor zu gewinnen.

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Der Ruswiler Unternehmer Marco Sieber (links) investiert beim FC Luzern mit Präsident Walter Stierli. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Der Ruswiler Unternehmer Marco Sieber (links) investiert beim FC Luzern mit Präsident Walter Stierli. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Zu den Investoren Samih Sawiris, Bernhard Alpstaeg, Hans Schmid und vier kleineren Aktionären stösst der Ruswiler Unternehmer Marco Sieber. Er ist mit seinem Bruder Reto Sieber Mitinhaber der erfolgreichen Siga Holding AG. Seit 30 Jahren leitet das Brüderpaar die Firma mit Hauptsitz in Ruswil und einem weiteren Produktionsstandort in Schachen. Die Siga fokussiert sich auf Häuserabdichtungen und hat einen Exportanteil von 80 Prozent. Heute beschäftigt das Unternehmen 200 Mitarbeitende.

Marco Sieber (53) stellt klar, dass er als Privatperson bei der Löwen Sport und Event AG eingestiegen ist. Sein Aktienanteil beträgt 10 Prozent. Die Höhe der Kapitaleinlage in die Holdinggesellschaft, die als eine Art eigene Bank fungiert und den FC Luzern von den Banken unabhängig macht, wollten er und der Verein nicht bekannt geben. Es soll sich schätzungsweise um 3 Millionen Franken handeln.

Marco Sieber begründet seinen Entschluss, beim FCL einzusteigen, mit der Leidenschaft für den Verein. Auch die Jugendarbeit und die Integration von Ausländern beim FCL sind eine Motivation, sich beim Innerschweizer Fussball-Aushängeschild zu engagieren.

Daniel Wyrsch

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