Weniger Polizeieinsätze bei Meisterschaftsspielen des FC Luzern

Die Zahl der von der Polizei geleisteten Einsatzstunden bei Meisterschaftsspielen des FC Luzern ist erneut gesunken. 2019 waren die Polizisten insgesamt 8850 Stunden im Einsatz.

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(pjm) 8850. So viele Stunden war die Luzerner Polizei im Jahr 2019 bei Meisterschaftsspielen des FC Luzern im Einsatz. Die Kosten für die Einsätze belaufen sich laut Mitteilung der Polizei auf 1,06 Millionen Franken. Damit konnte die Anzahl an Einsatzstunden und die damit verbundenen Kosten zum vierten Mal in Folge gesenkt werden.

  • 2018: 9'096 Stunden und 1,09 Millionen Franken
  • 2017: 9'478 Stunden und 1,14 Millionen Franken
  • 2016: 10'767 Stunden und 1,29 Millionen Franken

Auch im weiteren Verlauf des Jahres rechnet die Polizei aufgrund der vielen Geisterspiele mit sinkenden Einsatzzahlen.

Neben sinkender Einsatzstunden verhängte die Polizei auch weniger Rayonverbote. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Rayonverbote von neun auf vier. Wird ein Rayonverbot verhängt, darf sich die betroffene Person während und nach dem Fussballspiel nicht in die Nähe des Stadions begeben.

Während der Saison 2019/20 wurden keine Meldeauflagen verhängt. In der Vorjahressaison waren es noch zwei. Eine Person mit Meldeauflage ist verpflichtet sich anlässlich eines Fussballspiels bei der zuständigen Behörde seines Wohnortes zu melden.

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