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Weniger Topteams auf der Allmend

Das «Pfingst Masters» gilt als Highlight für junge Talente. Auch die diesjährige Austragung zeigte hochstehende Spiele – auch wenn nur wenige Mannschaften aus dem Ausland zu Gast waren.
Raphael Gutzwiller
Duell zweier Bundesligisten: Bei den U13 gewann Freiburg den Final gegen Eintracht Frankfurt. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 20. Mai 2018))

Duell zweier Bundesligisten: Bei den U13 gewann Freiburg den Final gegen Eintracht Frankfurt. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 20. Mai 2018))

Schaffhausen und Winterthur statt Bayern München und Inter Mailand: Wer an diesem Wochenende auf der Luzerner Allmend war, wo seit Jahren das «Pfingst Masters» ausgetragen wurde, sah im Vergleich zu anderen Jahren weniger grosse Vereine. Von ausländischen Spitzenklubs reisten einzig die Juniorenteams von den Bundesligisten SC Freiburg und Eintracht Frankfurt zum Turnier des FC Luzern an.

Während im deutschen Cupfinal an diesem Wochenende die Profis von Eintracht Frankfurt jubelten, waren die Junioren von Freiburg die Dominatoren in Luzern. In gleich zwei Kategorien jubelte Freiburg (U12 und U13). Auch das Heimteam des FC Luzern gewann doppelt (U10 und U11). «Mit diesem Ergebnis sind wir natürlich sehr zufrieden», sagt FCL-Nachwuchschef Genesio Colatrella. «Unser Pfingstturnier war auch in diesem Jahr ein tolles Fussballfest.»

Colatrella: «Machten uns grundsätzliche Gedanken»

Obwohl weniger Topteams aus dem Ausland angereist waren, sei das Niveau am Turnier des FC Luzern ähnlich hoch wie in den letzten Jahren gewesen, ist Colatrella überzeugt. «Auch hier in der Schweiz haben wir eine hervorragende Ausbildung, die Spiele waren sehr attraktiv.»

Für die talentiertesten Fussballer der Innerschweiz im Alter von 10 bis 13 Jahren gilt das «Pfingst Masters» als grosses Highlight. Ein Highlight, das in diesem Jahr überarbeitet wurde. Das Turnier sei zwar nicht auf der Kippe gestanden, sagt Colatrella. Aber: «Wir haben uns grundsätzliche Gedanken machen müssen.» In den letzten Jahren habe der grosse Aufwand, den es mit sich bringe, Topteams aus dem Ausland bei sich aufzunehmen, nicht mehr mit dem Ertrag übereingestimmt. «Deshalb sind wir lieber einen Schritt zurückgegangen, und haben darauf verzichtet, so viele Topmannschaften einzuladen wie in anderen Jahren.» Insbesondere in Sachen Unterkunft sei es sehr aufwendig geworden. «Obwohl die Mithilfe von vielen Eltern grossartig war», wie Colatrella betont.

Dass auch in Zukunft wieder die ganz grossen Vereine ihre jüngsten Talente in die Innerschweiz schicken, ist dennoch nicht auszuschliessen. Genesio Colatrella: «Wir sind sicher bereit, wieder grosse Mannschaften als Gäste zu begrüssen. Dazu müssen aber Aufwand und Ertrag übereinstimmen.»

Hauptgrund für die neuen Gedankengänge sei eine Änderung in der Organisation. Bis anhin organisierte ein externes Komitee das Turnier. Das Komitee gibt es zwar immer noch, allerdings sei es näher an den FC Luzern herangerückt. «Wir vom FC Luzern wollten auf die Planung des Pfingst Masters wieder mehr Einfluss haben», erklärt Colatrella. In diesem Jahr sei man in der Planung des beliebten Pfingstturniers deshalb bewusst einen Schritt zurückgegangen. «Wir haben in diesem Jahr Anlauf geholt, damit das Turnier im nächsten Jahr wieder grösser werden kann.»

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