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Werden heute einige FCL-Stars geschont?

Kommenden Mittwoch steht das wichtige Cup-Halbfinale gegen den FC Sion auf der Agenda. Doch zuerst geht es heute in der Meisterschaft gegen den FC Lugano. Gut möglich, dass Markus Babbel dabei nicht seine Stammelf auflaufen lässt.

Es ist der Hauptgang, den der FCL zuerst auf­essen muss, bevor es das Dessert gibt. Heute spielt der FCL in der Meisterschaft gegen Lugano, bevor am Mittwoch der Cup-Halbfinal ansteht. Luzern-Trainer Markus Babbel kann auf fast alle Spieler zählen. Einzig Verteidiger Lucas Alves, der in der Rückrunde zu einem Leistungsträger geworden ist, fehlt verletzt.

Ob Babbel aber seine Top-Elf aufstellt, ist fraglich. Er könnte im Hinblick auf den Cup-Halbfinal in Sion Schonungen vornehmen. Spieler wie Marco Schneuwly oder Markus Neumayr könnten eine längere Pause erhalten. Dazu sagt Babbel aber: «Schonungen sind für uns kein Thema. Aber momentan habe ich die Qual der Wahl. Der Konkurrenzkampf ist hoch, und viele Spieler drängen sich für einen Einsatz auf.» Es sei deshalb gut möglich, dass gegen Lugano und gegen Sion nicht zweimal dieselben elf Spieler auflaufen werden.

Die positive Bilanz des FCL gegen Lugano

Babbel lässt sich auch nicht in die Karten blicken, wie er den Ausfall von Alves kompensieren möchte. «Auch auf dieser Position gibt es verschiedene Möglichkeiten.» So sei möglich, dass der FCL erneut mit einer Dreier-Abwehr operiert, aber auch, dass er mit vier Verteidigern aufläuft. Zuletzt stand der FCL mit drei Innenverteidigern gut, darum könnte Stefan Knezevic (20) eine Chance erhalten. Gegen den FC Lugano besitzt der FCL in der Neuzeit eine sehr positive Bilanz. Seit dem Wiederaufstieg von Lugano haben die Tessiner in sechs Spielen nie gewinnen können. Die einzige Ausnahme gab es im Cup, als vor einem Jahr Lugano den Halbfinal gegen den FCL mit 2:1 für sich entschied.

«Offensive und Defensive müssen funktionieren»

Dennoch sei der Gegner sehr gefährlich, warnt Markus Babbel. Die Tessiner seien sehr spielstark und besonders mit der Offensive um Ezgjan Alioski und Armando Sadiku immer für Tore gut. «Es war auch nicht so, dass wir gegen Lugano immer locker gewonnen haben», so Babbel.

In der Rückrunde hat der FC Luzern sowieso erst ein einziges Spiel gewonnen (4:1 gegen Young Boys), aber auch nur einmal verloren (3:1 gegen Basel). Meist spielte das Team von Babbel unentschieden. Entweder stimmte es in der Offensive nicht, und die Tore fehlten. Oder man kassierte zu viele Tore, wie etwa beim 4:4 in Lausanne zum Rückrundenauftakt. «Unser Ziel muss sein, dass Offensive und Defensive gleichzeitig gut funktionieren. Dafür muss die Fokussierung auf die Aufgaben noch höher sein», sagt Trainer Babbel. Im Training habe man genau darauf Wert ­gelegt – durchaus mit Erfolg. «Es gilt nun, das im Training Gezeigte auch im Match umzusetzen und so endlich wieder drei Punkte zu holen.»

Raphael Gutzwiller

raphael.gutzwiller@luzernerzeitung.ch


Voraussichtliche Startelf des FC Luzern gegen den FC Lugano:

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