Weshalb van Nistelrooy dem FCL absagt

7600 Saisonkarten hat der FC Luzern bis dato verkauft. «Eine erfreuliche Anzahl, wenn man in Betracht zieht, dass der Eröffnungsbonus der Swissporarena so gut wie vorbei ist», sagt FCL-Präsident Mike Hauser.

Drucken
Teilen
Rud van Nistelrooy (links) gegen Russlands Zhirkov (mitte) und Zyryanov (rechts) im EM Viertelfinal 2008 im St. Jakobspark in Basel. (Bild: Archiv Neue LZ)

Rud van Nistelrooy (links) gegen Russlands Zhirkov (mitte) und Zyryanov (rechts) im EM Viertelfinal 2008 im St. Jakobspark in Basel. (Bild: Archiv Neue LZ)

Letzte Saison setzte der Verein insgesamt 8500 Abos ab, da könnten auch heuer je nach Erfolg noch einige dazukommen. Hätte der FCL einen Star wie Mladen Petric verpflichten können, wären mit Sicherheit einige tausend Stammzuschauer dazugekommen. Petric wechselte in die Premiere League zu Fulham. «Da können wir mit den Gehältern schlichtweg nicht mithalten», sagt FCL-Sportchef Heinz Hermann.

Der Zürcher hat trotzdem etwas gewagt. Wie er unserer Zeitung verriet, machte er dem holländischen Superstar Ruud van Nistelrooy (früher bei Real und Manchester United) ein Angebot. Doch der 36-Jährige will nach dem Rücktritt im Mai (zuletzt bei Malaga) nicht mehr. «Er sagte, er habe mehrere Angebote erhalten, aber seine Karriere sei definitiv beendet.» Hermann gibt bekannt, mit Lille und Catania für Testspiele im Ausland zu verhandeln – Austragungszeiten Ende Juli/Anfang August. Dortmund und Southampton sagten ab.

Hitzfeld bei FCL gegen FCZ

Ottmar Hitzfeld kommt am Sonntag ins FCL-Stadion. Heute gehören er und Walter Stierli im Horwer «Al Fresco» zu den Gästen, die SFV-Medienchef Marco von Ah zum 50. Geburtstag gratulieren, morgen beobachtet der Nationalcoach FCZ-Neuling Gavranovic und FCL-Spieler Winter.

Daniel Wyrsch