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Wieder lässt der FCL unnötig Punkte liegen

Lange hatte der FC Luzern das Spiel gegen Zürich dominiert, nachdem Wiss bereits in der 3. Minute das Führungstor schoss. Doch es folgten das Notbremse-Foul von Zibung, die Rote Karte, der Penalty und der Ausgleich zum 1:1. Und dabei blieb es.
Da war die Welt noch in Ordnung: Der Mittelfeldspieler Alain Wiss trift in der zweiten Minute zum 1:0 und feiert seinen Treffer. (Bild: Keystone)

Da war die Welt noch in Ordnung: Der Mittelfeldspieler Alain Wiss trift in der zweiten Minute zum 1:0 und feiert seinen Treffer. (Bild: Keystone)

Das Spiel hatte noch nicht mal begonnen und schon war die Aufregung überall gross. Statt wie gewohnt ins Stadion zu marschieren, blieb ein grosser Teil der FCL-Fans davor stehen. Die United Supporters Luzern hatten beschlossen, dem Spiel aus Protest fern zu bleiben. Aus Protest vor den geplanten neuen Sicherheitskontrollen in der Swissporarena.

Da war die Welt noch in Ordnung: Der Mittelfeldspieler Alain Wiss trift in der zweiten Minute zum 1:0 und feiert seinen Treffer. (Bild: Keystone)

Da war die Welt noch in Ordnung: Der Mittelfeldspieler Alain Wiss trift in der zweiten Minute zum 1:0 und feiert seinen Treffer. (Bild: Keystone)

Doch all diese verpassten zu Beginn des Spiels Wunderbares. Bereits in der dritten Spielminute sprintet Gygax nach vorne und gibt den Ball gut auf Mouangue in der Mitte. Doch dieser kommt nicht zum Abschluss, legt zurück auf Wiss und dieser schiesst ein zum 1:0. Dieses Tor war enorm wichtig - für die Spieler, aber auch für die Stimmung unter den Fans.

Viel Herz, viel Kampf - kein 2:0

Auch nach dem Tor lehnte sich der FC Luzern keineswegs zurück. Die Luzerner hatten mehr Ballbesitz und konnten so mehr Druck auf die Zürcher Abwehr ausüben. Besonders der wirblige Hyka mit seinen langen Sprints und guten Pässen fiel immer wieder positiv auf. Doch das so wichtige zweite Tor blieb aus. Irgendwie wollte der Ball den Weg in Da Costas Tor nicht mehr finden.

Alain Wiss (Mitte) bejubelt mit Jérôme Thiesson (links) und Mouangue Otele das 1:0. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Neu muss beim Eingang die ID gezeigt werden. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die FCL-Fans kritisieren die Polizei und das Sicherheitsdispo. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
David Zibung beschwert sich beim Schiedsrichter, nachdem dieser Zibung nach einem Foul vom Platz gewiesen hat. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Michael Räber bei seinem Super League-Debut. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Neuzuzug Luzerns Mouangue Otele gegen Zürichs Berat Djimsiti vor dem Tor. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Neuzuzug Luzerns Mouangue Otele gegen Zürichs Berat Djimsiti vor dem Tor. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Michael Räber bei seinem Super League-Debut. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Michael Räber bei seinem Super League-Debut. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Der Captain Claudio Lustenberger umarmt Michael Räber nach Spielende. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Michael Räber kassiert das 1:1 beim Penalty. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Hier noch guter Dinge: Luzerns Trainer Ryszard Komornicki, links, und Assistenztrainer Dariusz Skrzypczak. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Bei der Kontrolle vor dem Eingang. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Fans kritisieren die Polizei und das Sicherheitsdispo, verteilen Flyer vor dem Spiel. Neu muss beim Eingang die Identitätskarte gezeigt werden. Die United Supporters Luzern bleiben dem Spiel fern. Aus Protest. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die FCL-Fans kritisieren das neue Verfahren mit Flyern und Transparenten. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die Luzerner feiern den frühen Treffer. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Alain Wiss feiern seinen Treffer zum 1:0. (Bild: Keystone)
Luzerns Trainer Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Ryszard Komornicki diskutiert mit dem vierten Offiziellen, der ihn zu gemässigtem Verhalten am Spielfeldrand auffordert. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Trainer Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Der vierte Offizielle diskutiert mit Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Mouangue Otele, rechts, gegen Zürichs Berat Djimsiti. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
Luzerns Michael Räber kassiert in den ersten Minuten seines Super League-Debuts das 1:1 beim Penalty. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
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FCL - FCZ 1:1

Schliesslich die verhängnisvolle 66. Minute. Jahovic stürmt ganz alleine in den FCL-Strafraum, nur noch Zibung stand da um zu verteidigen. Und diese Aufgabe nahm er etwas unglücklilch wahr. Er riss Jahovic zu Boden. Notbremsefoul, sagte der Schiedsrichter und zückte die rote Karte. Dave Zibung musste in seinem 300. Spiel das Feld vorzeitig verlassen. Für den anschliessenden Penalty stand der junge Michael Räber zwischen den Pfosten. Doch Beda liess dem Neuen mit einem gezielten Schuss keine Chance. Und schon stand es 1:1.

In der Folge wirkte der FCL geschockt und ein wenig ratlos. Trotzdem konnte das 1:1 aber gehalten werden. In der 80. Minute hatte Mouangue sogar noch eine Topchance. Nach einem Pass von Wiss verfehlte er das Tor nur sehr knapp. So blieb es beim 1:1 Unentschieden. Der FC Luzern holt mit viel Herz und Kampfgeist lediglich einen Punkt.

Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch

FC Luzern - FC Zürich 1:1 (1:0)

Swissporarena. - 11`159 Zuschauer. - SR Erlachner

Tore: 3. Wiss 1:0, 67. Beda (EM) 1:1.

FC Luzern: Zibung; Thiesson, Sarr, Puljic, Lustenberger (C); Gygax (72. Hochstrasser), Muntwiler, Wiss (91. Wiss), Hyka; Rangelov (66. Räber), Mouangue.

FC Zürich: Da Costa; Ph. Koch, Beda, Djimsiti, Benito; Schönbächler (84. Chikhaoui) , Buff, Kukuruzovic, Mariani (59. Drmic); Gavranovic, Chermiti (59. Jahovic)

Bemerkung: Verwarnungen: 34. Chermiti (Foul), 37. Wiss (Foul), 62. Beda (Foul), 64. Schönbächler (Foul), 72. Jahovic (Foul), 86. Benito (Foul), 89. Lustenberger (Foul) Ausschluss 66. Zibung (Notbremse). - Luzern ohne Stahel (gesperrt), Winter, Lezcano, Sorgic, Urtic, Wüthrich (alle verletzt), Bento (abwesend) und Kasami (nicht spielberechtigt); FCZ ohne Kukeli, Chiumiento (beide verletzt), Gajic (gesperrt), Pedro, Kajevic und Goncalves (alle nicht im Aufgebot).

Schiedsrichter Erlachner bekommt von David Zibung was zu hören, nachdem er diesem bei seinem 300. Super League-Spiel die Rote Karte gezeigt hat. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Schiedsrichter Erlachner bekommt von David Zibung was zu hören, nachdem er diesem bei seinem 300. Super League-Spiel die Rote Karte gezeigt hat. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

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