Winter schiesst FCL in den Cupfinal

Grosser Erfolg für den FC Luzern: Dank einem überzeugenden Sieg gegen den FC Sion stehen die Luzerner im Cupfinale. Der goldene Treffer gelang Winter in der Anfangsphase.

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Adrian Winter bejubelt den Finaleinzug. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Adrian Winter bejubelt den Finaleinzug. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der FC Luzern zeigte gegen die Cupmanschaft FC Sion vorallem in der ersten Halbzeit eine herausragende Leistung und setzte sich schliesslich verdient mit 1:0 durch. Vor 12'000 Zuschauern im Tourbillon liess der FCL die Walliser nie ins Spiel kommen und zeigte eine kämpferisch und taktisch beeindruckende Partie.

Winter der Matchwinner

Das matchentscheidende Tor viel bereits nach 8 Minuten. Sarr lancierte Winter mit einem präzisen Steilpass, und der pfeilschnelle Offensivspieler nutze die Chance eiskalt und versenkte das Leder in die kurze Torecke. Auch danach war der FCL die bessere Mannschaft und hatte nach etwas mehr als 20 Minuten durch Lustenberger die Möglichkeit, sogar mit 2:0 in Führung zu gehen - doch dessen Kopfball flog haarscharf rechts neben das Tor.

Jubel bei Luzerns Tomislav Puljic, Sally Sarr, Adrian Winter, Jahmir Hyka und Jérôme Thiesson (von links). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
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Grosser Jubel nach dem Schlusspfiff. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Adrian Winter lässt sich feiern. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
FCL-Spieler bedanken sich bei den mitgereisten Anhängern. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ
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Adrian Winter drückt ab und schiesst das 0:1 für den FCL. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Winter bejubelt sein Tor. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Auch die Fans freuten sich auf den Halbfibnal. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Tomislav Puljic, Dario Lezcano, Adrian Winter und Claudio Lustenberger (von links) bejubeln das 1:0. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Alain Wiss (Mitte) gegen Sions Danilo. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Dario Lezcano (Mitte) gegen Sions Arnaud Bühler (links) und Adailton (rechts). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Winter setzt sich gegen Adailton durch. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Alain Wiss im Zweikampf mit Danilo. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
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Wieder konnten es einige FCL-«Fans» nicht lassen und zündeten Fackeln im Gästesektor. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Murat Yakin gibt Anweisungen. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Michel Renggli (rechts) und Burim Kukeli (links) gegen Sions Goran Obradovic. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Dario Lezcano (Mitte) gegen Sions Rodrigo. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Jubel bei Luzerns Tomislav Puljic, Sally Sarr, Adrian Winter, Jahmir Hyka und Jérôme Thiesson (von links). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Sion nur selten gefährlich

In der zweiten Halbzeit beschränkten sich die Luzerner auf Defensivarbeit. Das Spiel verlief ausgeglichener, doch auch Sion wurde nur selten gefährlich. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Vanczak, dessen Kopfball knapp über die Latte flog. So blieb es beim knappen aber verdienten 1:0 für die Luzerner.

Luzern greift nach Cupsieg

Damit steht der FC Luzern zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte im Cupfinale und hat die Chance, nach 1960 und 1992 zum dritten Mal den Cup zu gewinnen. Der Finalgegner wird am Sonntag zwischen Winterthur und Basel ermittelt. Der Cupfinal findet am 16. Mai im Stade de Suisse in Bern statt.

Sion - Luzern 0:1 (0:1)

Tourbillon. - 12'000 Zuschauer. - SR Studer.

Tor: 8. Winter (Sarr) 0:1.

Sion: Vanins; Vanczak, Dingsdag, Adailton, Arnaud Bühler; Sauthier (55. Yoda), Rodrigo (80. Tréand), Serey Die, Ianu (40. Crettenand); Obradovic; Danilo.

Luzern:Zibung; Wiss, Puljic, Renggli; Sarr, Hochstrasser, Kukeli, Ohayon (46. Ferreira), Lustenberger; Winter (90. Mario Bühler), Lezcano (74. Thiesson).

Bemerkungen: Sion ohne Mrdja und Basha (beide verletzt). Luzern ohne Stahel, Sorgic, Bento und Shalaj (alle verletzt). - Verwarnungen: 9. Adailton (Foul). 12. Ohayon (Hands). 19. Sauthier (Foul). 57. Arnaud Bühler (Foul).

Eine ausführliche Analyse mit Stimmen zum Spiel finden Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Simon Wolanin / Luzernerzeitung.ch