«Wir werden anderen Fussball spielen»

Beim FC Luzern gehts Schlag auf Schlag: Nach dem Trainerwechsel folgt am Donnerstag bereits das Europaleague-Spiel gegen Genk. Mit dieser Situation scheinen alle ein wenig überfordert.

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Der neue FCL-Trainer Ryszard Komornicki an der Pressekonferenz. (Bild: Keystone)

Der neue FCL-Trainer Ryszard Komornicki an der Pressekonferenz. (Bild: Keystone)

Die Nerven beim FC Luzern liegen zur Zeit ein wenig blank: Zuerst wird das Abschlusstraining am Morgen spontan vorverschoben und findet somit ohne grosse Medienanwesenheit statt. Und auch die anschliessende Pressekonferenz beginnt mit Verspätung. Man merkt: Der FCL muss sich wieder finden, vielleicht auch ein bisschen zur Ruhe kommen. Doch dafür bleibt keine Zeit: Denn bereits am Donnerstagabend spielen die Luzerner gegen Genk – in der Europaleague. Nicht nur ein Novum für viele Spieler, auch für Ryszard Komornicki ist diese internationale Bühne neu.

«Jetzt keine Alibis suchen»

Der neue Assistent an der Seite von Komornicki: Dariusz Skrzypczak. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Der neue Assistent an der Seite von Komornicki: Dariusz Skrzypczak. (Bild: Archiv/Neue LZ)

An der Pressekonferenz am Mittwochmittag betonte der neue FCL-Trainer Ryszard Komornicki, dass man jetzt keine Alibis suchen dürfe. An der Situation könne man nichts ändern, also müsse man vorwärts schauen. In das gleiche Horn blies auch David Zibung: «Wir sind Profis und müssen mit dieser Situation professionell umgehen.»

Ausserdem gab der FC Luzern bekannt, wen man als Assistenztrainer engagiert hat: Dariusz Skrzypczak unterzeichnete beim FCL einen Vertrag bis Ende Saison. Der siebenfache ehemalige polnische Internationale war beim FC Luzern bereits einmal als Nachwuchstrainer tätig. Nach Beendigung seiner Spielerlaufbahn trainierte er beim FCL die U16-Mannschaft. Später coachte er den FC Emmenbrücke und den FC Entfelden.

Renggli fällt gegen Genk aus

Michel Renggli leidet weiter an den Folgen einer Kapselverletzung am grossen Zeh des rechten Fusses, wie der FCL in einer Mitteilung schreibt. Der defensive Mittelfeldspieler des FC Luzern fällt zumindest für die beiden nächsten Spiele gegen den KRC Genk und Servette aus. 

Sara Häusermann/luzernerzeitung.ch

Tele 1 überträgt Rückspiel live

Das Zentralschweizer Fernsehen Tele 1 wird das Rückspiel vom 30. August live übetragen. Kommentieren wird das Spiel Fredy Hunkeler, den man vom Teleclub bereits kennt. Thomas Erni, Moderator bei Tele 1, wird durch den Fussballabend führen. Die Übertragung beginnt um 19:30 Uhr bis ca 22:15 Uhr. Ausserdem berichtet luzernerzeitung.ch mit einem Liveticker und anschliessendem Matchbericht vom Rückspiel. shä.

 

Ryszard Komornicki gibt Anweisungen an seine Spieler. (Bild: Keystone)
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Lockeres Auslaufen in der Swissporarena. (Bild: Keystone)
Tomislav Puljic und Jahmir Hyka im Smalltalk während dem Dehnen. (Bild: Keystone)
Die Spieler lachen wieder: Sally Sarr (links) und Jérôme Thiesson. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
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Ryszard Komornicki stellt sich an der Medienkonferenz den Fragen. (Bild: Keystone)
Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ
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Bild: Keystone
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Ryszard Komornicki gibt Anweisungen an seine Spieler. (Bild: Keystone)