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Weiler vor Spiel gegen Basel: «Wir wollen die Verunsicherung nutzen»

Der FC Luzern trifft am Mittwoch (20 Uhr) auf den angeschlagenen FC Basel. Aber Trainer René Weiler warnt: Ins offene Messer dürfe seine Mannschaft dennoch nicht laufen.
Raphael Gutzwiller
Erwartet eine schwierige Aufgabe in Basel: FC-Luzern-Trainer René Weiler. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))

Erwartet eine schwierige Aufgabe in Basel: FC-Luzern-Trainer René Weiler. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 4. August 2018))

Es war eine Demütigung, die der FC Basel am Sonntag erlitten hatte: Er verlor das vermeintliche Spitzenspiel bei den Berner Young Boys gleich mit 1:7. Nun wollen die Basler gegen den FC Luzern, der zuletzt gegen Zürich 0:1 verlor, reagieren.

Natürlich hat auch FCL-Trainer René Weiler die historische Niederlage (höchste Meisterschaftspleite seit 17 Jahren) mitverfolgt: «Ich war überrascht von diesem Resultat. Es war eine deutliche Ansage von YB.» Weiler glaubt derweil nicht, dass es ein Vorteil sei, ausgerechnet jetzt auf den angeschlagenen ehemaligen Ligakrösus zu treffen. «Unsere Aufgabe ist dadurch nicht leichter geworden. Wir müssen von Anfang an parat sein. Es ist klar, dass der FCB reagieren will und ein frühes Tor sucht.»

Doch auch Weiler gibt zu, dass bei den Baslern durchaus eine Verunsicherung zu spüren sein könnte. «Da stellt sich die Frage, ob man den FCB gleich unter Druck setzen möchte. Ich glaube aber, dass Basel genug Qualität hat, uns auszuspielen, darum dürfen wir denen nicht ins offene Messer laufen.» Stattdessen sehe die Strategie so aus, dass sein Team abwartend agieren soll. «Der Druck für die Basler ist gross. Je länger das Spiel dauert, desto schwieriger wird es für sie. Aber klar: Wir wollen die Verunsicherung nutzen.»

Luzern selber will nach der 0:1-Niederlage in Zürich ebenfalls reagieren, auch wenn Trainer Weiler eine ansprechende Leistung gesehen hat. «Defensiv ist der FCZ gut, da kommt man nur zu wenigen Torchancen. Und jene, die man erhält, muss man nutzen, um Punkte mitzunehmen», spricht Weiler die vergebene Chance von Christian Schneuwly (5.) und den Lattenschuss von Blessing Eleke (89.) an. Der nigerianische Stürmer Eleke hatte nach seiner Einwechslung für neuen Schwung gesorgt. Im Hinblick aufs Spiel in Basel kann Weiler diesbezüglich aufatmen. Die Oberschenkelverletzung, die dem 22-Jährigen zu schaffen machte, ist so weit ausgeheilt, dass er wohl am Mittwoch wieder von Beginn weg spielen kann.

Juric und Knezevic sind wieder im Kader

Allgemein hat sich die Personalsituation beim FCL deutlich verbessert. Wer am Dienstag Vormittag auf der Luzerner Allmend beim Abschlusstraining vorbeischaute, staunte nicht schlecht: Der FCL trainierte mit so vielen Spielern wie schon sehr lange nicht mehr. Im Abschlussspiel spielten nicht wie üblich elf gegen elf Akteure, sondern gleich zwölf gegen zwölf. «Die Langzeitverletzten kommen langsam wieder zurück, das ist natürlich schön», sagt Trainer René Weiler. Aber: «Es braucht einen Moment, bis man alle Spieler ins Team integriert hat.»

So kehrt der australische Nationalstürmer Tomi Juric, der im Sommer kurz vor einem Transfer zu Basel stand, ins FCL- Kader zurück. «Er ist fast ohne Spielpraxis, darum wird es nur für einen Teileinsatz reichen», sagt Weiler zu Juric, der am Sonntag bei der 2:3-Niederlage gegen Biel für die U21 traf. Dort spielte auch der Seetaler Innenverteidiger Stefan Knezevic. Auch er nimmt gegen Basel auf der Bank Platz.

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