Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

YB - FCL: Captain Lustenberger mit Rezept gegen Kaltstart

Der FC Luzern spielt heute (20 Uhr) auswärts beim Leader YB. Im letzten Gastspiel in Bern lag der FCL schon nach 11,8 Sekunden 0:1 zurück. Anfangsschwächen sind auch in dieser Saison präsent.
Daniel Wyrsch
FCL-Captain Claudio Lustenberger (oben) verteidigt gegen Moussa Koné vom FC Zürich. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 27. August 2017))

FCL-Captain Claudio Lustenberger (oben) verteidigt gegen Moussa Koné vom FC Zürich. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 27. August 2017))

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Für Captain Claudio Lustenberger (30) liegt die Schläfrigkeit des FC Luzern während der Startviertelstunde der Spiele nicht an einer mentalen Schwäche. «An der Einstellung fehlt es nicht», ist er überzeugt. «Bei uns ist Feuer in der Kabine, wenn wir uns einstimmen.» Doch der dienstälteste Luzerner Stammspieler mit elf Saisons in der Super League gibt zu, dass er sich mit seinen Mitspielern Gedanken über die vielen Gegentore zu Beginn der Partien macht. «Uns fällt selbstverständlich auf, wie wir in dieser Saison in vier Ligaspielen schon früh einem Rückstand hinterherrennen mussten.» In Basel (1:3), gegen GC (2:2), in Sion (1:1) und gegen Thun (2:2) lag der FCL jeweils nach weniger als 14 Minuten 0:1 im Hintertreffen.

«Vielleicht müssen wir vorsichtiger beginnen»

Während Trainer Markus Babbel vor dem schwierigen Auswärtsspiel heute in Bern gegen die Tabellenersten Young Boys meint, seine Profis müssten von Anfang an bereit sein, hat Abwehrmann Lustenberger vor dem achten Meisterschaftsspiel eine konkrete These für die Startprobleme der Mannschaft. «Wir versuchen, von Anfang an zu pressen, wenn wir entscheidende Duelle verlieren, sind wir in der Defensive zu offen und anfällig für Konter.» Lustenberger liefert sogar ein Rezept, wie man gegen die offensiv und im Umschaltspiel starken Berner nicht nach wenigen Minuten in Rücklage geraten sollte: «Vielleicht müssen wir taktisch vorsichtiger beginnen und erst nach einer Viertelstunde ein Pressing aufziehen.»

Der Rat des Routiniers dürfte wertvoll sein. Denn selbst gegen das Challenge-League-Team von Servette hätten die Luzerner am letzten Samstag im Cup nach fünf Minuten im Rückstand liegen können. Zweimal trafen die Genfer hintereinander nur den Pfosten und verpassten so das 1:0.

Weniger Glück hatte der FCL beim letzten Gastspiel in Bern: Miralem Sulejmani schoss YB nach sage und schreibe 11,8 Sekunden 1:0 in Führung, YB siegte 4:1. Dieses Tor des Serben ist der zweitschnellste Treffer in der Geschichte der Super League, die seit 2003 besteht. «Ein solcher Auftakt darf uns kein zweites Mal passieren», mahnt Captain Lustenberger mit ernster Miene.

Luzerner Stärke in den letzten zehn Spielminuten

Gefestigter scheinen die Innerschweizer im Vergleich zu diesem YB-Spiel der generell ungenügenden Rückrunde der Vorsaison zu sein. Im Cup ist das Team dank dem 1:0 über Servette weiter vertreten, und in der Liga belegt es dank zehn Punkten aus sieben Partien Platz 4. Eine Stärke hat die Mannschaft von Babbel behalten: Auch in dieser Spielzeit sind die Luzerner ausdauernd und dadurch in der Lage, späte Treffer zu erzielen. In vier Matches haben sie in den letzten zehn Minuten geskort. Alle vier Tore brachten Zählbares; einen Sieg (1:0 gegen Lugano), eine Siegsicherung (2:0 in St. Gallen) und je einen Punkt (2:2 gegen GC sowie Thun jeweils nach einem 0:2).

Trotzdem hat kein Luzerner Lust auf ein frühes 0:1. Vor allem nicht beim ambitionierten YB.

Hinweis

Das Spiel YB - FCL gibt es im Liveticker auf www.luzernerzeitung.ch.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.