YOUNG BOYS - LUZERN 6:1: Luzerner Debakel im Berner Stade de Suisse

Im dritten Spiel unter Trainer Rolf Fringer gabs für den FC Luzern nichts zu holen: Mit 1:6 gingen die Luzerner gegen die Young Boys unter. Frimpong schoss das Ehrentor.

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Carlos Varela (links) im Kampf um den Ball mit Luzerns Frantz Bertin. (Bild Keystone)

Carlos Varela (links) im Kampf um den Ball mit Luzerns Frantz Bertin. (Bild Keystone)

Wenn schon verlieren, dann gleich richtig. Das dachten sich die Luzerner wohl, als sie an diesem kalten Sonntagnachmittag nach Bern reisten.

Und die Young Boys verlängerten ihren hervorragenden Lauf unter Trainer Vladimir Petkovic mit Leichtigkeit um einen weiteren Sieg. 21 Punkte holten die Berner in den letzten zehn Partien. Das ist nationale Spitze.

Luzerns Mühe mit Berner Steilpässen
Nach den beiden Zu-Null-Siegen gegen Bellinzona (1:0) und Aarau (3:0) fiel im dritten Spiel unter Rolf Fringer die Defensivabteilung völlig durch: Die Berner Young Boys überrumpelten die Luzerner Hintermannschaft Mal für Mal mit genau getimten Steilpässen in die Tiefe. Auf diese Weise entstanden die ersten drei Tore durch Varela (11.), Yapi (33.) und Häberli (51.). Wobei insbesondere der gebürtige Luzerner Thomas Häberli nebst seinem Tor mit zwei herrlichen Zuspielen zu glänzen vermochte.

Spätestens nach dem 3:0 war die einseitige Partie natürlich entschieden. Das Ehrentor zum zwischenzeitlichen 4:1 gelang Joetex Frimpong, der damit sein erstes Tor für den FC Luzern ausgerechnet gegen seine ehemaligen Teamkollegen erzielen konnte. Das ist dann aber auch schon alles, was es an Positivem aus Luzerner Sicht zu berichten gibt.

Aus Bern: Gusti Gretener / Zisch

Mehr zur Luzerner Kanterniederlage lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Young Boys - Luzern 6:1 (2:0)
Stade de Suisse. - 19 071 Zuschauer. - SR Rogalla. - Tore: 12. Varela 1:0. 33. Yapi 2:0. 51. Häberli 3:0. 58. Hochstrasser 4:0. 72. Frimpong 4:1. 89. Schneuwly 5:1. 91. Doumbia 6:1.

Young Boys: Wölfli; Portillo, Baykal, Affolter; Christian Schwegler, Hochstrasser, Yapi, Raimondi; Degen (67. Doumbia), Häberli (67. Schneuwly), Varela (84. Eudis).

Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Seoane, Bertin; Zverotic, Renggli (63. Gajic), Veskovac, Chiumiento (63. Paiva); Ravasi (72. Pacar), Frimpong.

Bemerkungen: YB ohne Regazzoni (gesperrt), Doubai (U21), Lüscher (nicht im Aufgebot), FCL ohne Ferreira (gesperrt), Tchouga, Lustenberger, Kukeli (alle verletzt). 78. Pfosten- und Lattenschuss von Raimondi. Verwarnung: 25. Portillo (Foul)