Zehn Pyro-Chaoten müssen vor Gericht

Die Kantonspolizei Bern hat zehn FCL-Fans ermittelt, die in Thun Pyros abgefackelt haben. Sie sind teilweise geständig und müssen sich nun vor dem Richter verantworten.

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FCL-Supporter zünden in Thun am 11. Februar 2012 Pyros. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

FCL-Supporter zünden in Thun am 11. Februar 2012 Pyros. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die Kantonspolizei Bern hat nach intensiven und umfangreichen Ermittlungen insgesamt zehn Personen aus dem Umfeld des FC Luzern ermittelt. Die Vorfälle gehen auf zwei Heimspiele des FC Thun gegen den FC Luzern zurück. Im November 2011 und Februar 2012 hatten Unbekannte zuerst am Bahnhof Thun, danach im Stadion Handlichtfackeln und Knallpetarden gezündet.

Bei der Begegnung im November 2011 musste deswegen der Anpfiff der zweiten Halbzeit um mehrere Minuten verschoben werden. Im Verlauf dieses Spiels explodierte zudem ein Feuerwerkskörper in unmittelbarer Nähe eines Fotografen. Er blieb dabei unverletzt.

Die zehn Beschuldigten werden sich wegen Abbrennen von Pyros vor der Justiz verantworten müssen. Sie sind teilweise geständig und müssen zudem mit einem schweizweiten Stadionverbot rechnen, wie die Kantonspolizei Bern in einer Mittteilung schreibt.

pd/rem