Zittersieg für den EV Zug: Er bezwingt Davos mit 4:3, verliert aber Spielmacher Garrett Roe

Der HC Davos verlor gegen den EV Zug 3:4 und kassierte die zehnte Heimniederlage in Folge. Während die Bündner auch nach dem vierten Spiel unter Interimstrainer Michel Riesen auf den ersten Sieg warten, gewannen die Zentralschweizer zum vierten Mal hintereinander.

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Jubel bei den Zugern, v.L. mit Raphael Diazz, Dominik Schlumpf, Sven Senteleler und Yannick Zehnder nach seinem zweiten Treffer zur 1:3 Führung. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)

Jubel bei den Zugern, v.L. mit Raphael Diazz, Dominik Schlumpf, Sven Senteleler und Yannick Zehnder nach seinem zweiten Treffer zur 1:3 Führung. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)

Matchwinner der Zuger war der 20-jährige Yannick Zehnder, der zum 1:0 (7.) und 3:1 (35.) erfolgreich war. Den zweiten Treffer erzielte er im Powerplay, nachdem die Gäste zuvor während der gleichen Davoser Strafe das 1:2 durch Marc Wieser (34.) erhalten hatten. Zehnder ist ein Eigengewächs des EVZ und hat den Vertrag gerade erst um zwei Jahre bis 2021 verlängert. In den ersten 59 Partien in der höchsten Schweizer Liga hatte er fünfmal getroffen. Auch das 2:0 (31.) schoss mit Fabian Schnyder ein Spieler der vierten Linie der Zentralschweizer.

Zwar steigerte sich der HCD, der zu Gunsten schwerkranker Kinder in grünen Trikots antrat, deutlich im Vergleich zur 0:2-Niederlage am Samstag in Zug. Insgesamt aber ging der Erfolg der Gäste in Ordnung. Das am Ende entscheidende 4:1 von Reto Suri (47.), der zweite Shorthander der Begegnung, muss der Davoser Marc Wieser auf seine Kappe nehmen, verlor er doch den Puck unmittelbar vor dem eigenen Tor. Da war es für ihn ein schwacher Trost, dass er in der Folge noch zum 2:4 (50.) sowie 3:4 (57.) traf und somit in einem Spiel gleich oft erfolgreich war wie in den ersten 24 Partien in der laufenden Meisterschaft. Der Ausgleich blieb den eine grosse Moral zeigenden Bündnern verwehrt, obwohl sie in den letzten 56 Sekunden mit sechs gegen drei Feldspielern agieren konnten.

Die Zuger Sven Senteleler, Torhüter Sandro Aeschlimann und Santeri Alatalo, von links in Weiss. bei der Abwehr gegen die Davoser Thierry Bader, Dino Wieser, von links. Der HC Davos und der EV Zug spielen heute nicht in ihren Clubfarben sondern der HCD in grün-blauen und Zug in grünen-weissen Trikots, den Farben der "Greenhope" Stiftung. Die junge Stiftung sammelt Spenden für krebskranke Kinder. Dies ist bereits der dritte Event dieser Art in Davos. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
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Der Davoser Marc Wieser bei seinem 1:2 Anschlusstreffer gegen den Zuger Torhüter Sandro Aeschlimann. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
Grosser Jubel bei den Davosern mit Marc Wieser (Torschütze), Magnus Nygren (SE), und Perttu Lindgren (FI), v.L. nach ihrem 1:2 Anschlusstreffer. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
Jubel bei den Zugern, v.L. mit Raphael Diazz, Dominik Schlumpf, Sven Senteleler und Yannick Zehnder nach seinem zweiten Treffer zur 1:3 Führung. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
Der Zuger Yannick Zehnder umfährt das Davoser Tor nach seinem Treffer zur 0:1 Führung. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
Die Davoser kurz vor dem Anpfiff noch mit Greenhope-Zipfelmützen bekleidet. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
Die Zuger kurz vor dem Anpfiff noch mit Greenhope-Zipfelmützen bekleidet. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
Der Davoser PostFinance-Topscorer Inti Pestoni, rechts, versucht den Zuger Yannick Zehnder aufzuhalten. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
Die beiden PostFinance-TopScorer im Zweikampf, der Davoser Inti Peston, links, gegen den Zuger Lino Martschini. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
Der Zuger Torhueter Sandro Aeschlimann bei einer Parade vor seinem Kollegen Santeri Alatalol und den lauernden Davosern Anton Roedin und Andres Ambuehl, von rechts. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
Der Davoser Head Coach ad interim Michel Riesen, rechts flüstert seinem Assistant Coach und Sportchef Rene Mueller hinter der Bande etwas zu. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
Die Zuger Garrett Roe (US) und Thomas Thiry, v.l. jubeln nach der 0:1 Führung und der Davoser Tino Kessler verlässt enttäuscht das Eis. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)
Der Zuger Yannick Zehnder, rechts, bei seinem Treffer zur 0:1 Führung und die davor stehenden Davoser Torhüter Gilles Senn und Dominic Juchli konnten das nicht verhindern. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)

Die Zuger Sven Senteleler, Torhüter Sandro Aeschlimann und Santeri Alatalo, von links in Weiss. bei der Abwehr gegen die Davoser Thierry Bader, Dino Wieser, von links. Der HC Davos und der EV Zug spielen heute nicht in ihren Clubfarben sondern der HCD in grün-blauen und Zug in grünen-weissen Trikots, den Farben der "Greenhope" Stiftung. Die junge Stiftung sammelt Spenden für krebskranke Kinder. Dies ist bereits der dritte Event dieser Art in Davos. (Bild: KEYSTONE/Juergen Staiger, 9. Dezember 2018)

Die Zuger überholten dank den drei Punkten den spielfreien EHC Biel und liegen bei einer Partie weniger noch zwei Zähler hinter Leader Bern. Der Rückstand des HCD auf den Strich beträgt weiterhin 18 Punkte.

sda/sfy