ZUKUNFT: Der FC Luzern plant ohne Jean-Michel Tchouga

Der auslaufende Vertrag von Jean-Michel Tchouga bereitet dem FC Luzern Kopfschmerzen. Goalie David Zibung wird dagegen ziemlich sicher bleiben.

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Solche Szenen werden in Erinnerung bleiben: Ein ausgelassen tanzender Jean-Michel Tchouga (vorne) nach dem Sieg über Vaduz im April 2009. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Solche Szenen werden in Erinnerung bleiben: Ein ausgelassen tanzender Jean-Michel Tchouga (vorne) nach dem Sieg über Vaduz im April 2009. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Tchougas aktueller Kontrakt läuft Ende Jahr aus. Ein 6-Monate-Vertrag, der mehr eine Goodwill-Aktion als eine sportliche Entscheidung war. Der in der Mannschaft enorm beliebte Tchouga hatte sich im Sommer zum zweiten Mal die Achillessehne gerissen, der FCL wollte einen so verdienten Spieler nicht fallen lassen. Der 30-Jährige ist inzwischen gesund. Aber an der Problematik hat sich so gut wie nichts geändert.

Nun kommt es nun zu einer etwas kuriosen Situation: Der Vertrag eines Spielers läuft aus – und der aktuelle Arbeitgeber hilft trotzdem eifrig bei der Klubsuche. Im Gespräch ist ein Engagement in der Challenge League oder ein Wechsel in die Wüste. Und für den Fall, dass alle Stricken reissen, hat Präsident Walter Stierli angekündigt: «Einen so verdienten Spieler lassen wir nicht fallen. Zur Not werden wir ihn noch bis zum Sommer bei uns beschäftigen.»

Wesentlich entspannter ist die Lage bei Goalie David Zibung. Die Gespräche über eine Verlängerung des Ende Saison auslaufenden Vertrags sind weit fortgeschritten.

Carsten Meyer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag im Sportteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.