Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

0:1-Niederlage und eine Rudelbildung gegen Lugano: Der FCSG verpasst den Sprung auf Rang 3

Der FC St.Gallen verliert in einem umkämpften Spiel gegen den FC Lugano mit 0:1. Das siegbringende Tor für die Tessiner erzielt Alexander Gerndt bereits in der siebten Minute. Für Aufregung sorgte eine Rudelbildung in der Nachspielzeit.
Tim Naef
Noch einer der Besseren bei den St.Gallern: Abwehrchef Milan Vilotic (Bild: freshfocus)

Noch einer der Besseren bei den St.Gallern: Abwehrchef Milan Vilotic (Bild: freshfocus)

Die Tore

  • 0:1, 7. Minute, Alexander Gerndt: Nach einem Foul der St.Galler darf sich Alexander Gerndt aus 20 Metern versuchen. Der Schwede trifft den Ball optimal. FCSG-Goalie Stojanovic kann dem Ball nur noch hinterher schauen.

Die Spiel-Analyse

Vor dem Spiel sah die Ausgangslage so vielversprechend aus. Mit einem Sieg hätten die St.Galler auf Platz 3 in der Tabelle vorstossen können. Die guten Vorsätze waren aber schnell dahin. Es folgte ein Kaltstart für die St.Galler. Nach nur fünf Minuten kann sich Majeed Ashimeru am eigenen Sechzehner nur mit einem Foul helfen. Alexander Gerndt sagt danke und verwandelt den Freistoss unhaltbar für FCSG-Goalie Dejan Stojanovic. In der Folge hat St.Gallen mehr Ballbesitz, ist aber nicht in der Lage, sich Chancen herauszuspielen. Anders Lugano; die Tessiner kommen mit schnellem Umschaltspiel einige Male gefährlich vor das FCSG-Tor. Nach 45 Minuten die traurige Chancen-Bilanz der Espen: 0.

Jérémy Guillemenot: Note 3. Er bleibt ein Leichtgewicht-Stürmer. Wird von Luganos Defensivverbund komplett abgemeldet.Jérémy Guillemenot: Note 3. Er bleibt ein Leichtgewicht-Stürmer. Wird von Luganos Defensivverbund komplett abgemeldet.
Simone Rapp: Note 4. Bringt nach seiner Einwechslung etwas Power in die Offensive. Aber auch er kann sich nicht gegen die Niederlage stemmen.Simone Rapp: Note 4. Bringt nach seiner Einwechslung etwas Power in die Offensive. Aber auch er kann sich nicht gegen die Niederlage stemmen.
Yannis Tafer: Note -. Kaum eine Aktion. Aber zu kurz im Spiel für eine Bewertung.Yannis Tafer: Note -. Kaum eine Aktion. Aber zu kurz im Spiel für eine Bewertung.
Vincent Sierro: Note 3. Er taucht, einmal mehr in dieser Rückrunde, fast ganz unter. Schwache stehende Bälle.Vincent Sierro: Note 3. Er taucht, einmal mehr in dieser Rückrunde, fast ganz unter. Schwache stehende Bälle.
Milan Vilotic: Note 4,5. Der Routinier macht einen abgeklärten Eindruck. Strahlt viel Ruhe aus, fast ohne Fehler.Milan Vilotic: Note 4,5. Der Routinier macht einen abgeklärten Eindruck. Strahlt viel Ruhe aus, fast ohne Fehler.
Andreas Wittwer: Note 4. Wie so oft: Er verteidigt sehr solid, Pässe kommen an. Was fehlt, ist die offensive Note.Andreas Wittwer: Note 4. Wie so oft: Er verteidigt sehr solid, Pässe kommen an. Was fehlt, ist die offensive Note.
Dejan Stojanovic: Note 4,5. Zwei drei Unsicherheiten, zwei drei starke Paraden. Beim Freistosstor machtlos.Dejan Stojanovic: Note 4,5. Zwei drei Unsicherheiten, zwei drei starke Paraden. Beim Freistosstor machtlos.
Victor Ruiz Abril: Note -. Er sieht in den zehn letzten Minuten kaum einen Ball. Zu wenig Einsatzzeit für eine Bewertung.Victor Ruiz Abril: Note -. Er sieht in den zehn letzten Minuten kaum einen Ball. Zu wenig Einsatzzeit für eine Bewertung.
Musah Nuhu: Note 4. Bei Gegenstössen zuweilen unsicher, im Zweikampf aber spielt er seine körperlichen Vorteile aus.Musah Nuhu: Note 4. Bei Gegenstössen zuweilen unsicher, im Zweikampf aber spielt er seine körperlichen Vorteile aus.
Silvan Hefti: Note 4,5. Versucht es oft mit Vorstössen, gegen Ende geht die Puste aus. Defensiv aufmerksam gegen schnelle Luganesi.Silvan Hefti: Note 4,5. Versucht es oft mit Vorstössen, gegen Ende geht die Puste aus. Defensiv aufmerksam gegen schnelle Luganesi.
Dereck Kutesa: Note 4. Bringt als einziger Stürmer zuweilen Zug aufs Tor. Aber auch seine Vorstösse versanden meist.Dereck Kutesa: Note 4. Bringt als einziger Stürmer zuweilen Zug aufs Tor. Aber auch seine Vorstösse versanden meist.
Axel Bakayoko: Note 3. Bleibt in der Offensive völlig wirkungslos. Und arbeitet defensiv zu wenig sorgfältig mit.Axel Bakayoko: Note 3. Bleibt in der Offensive völlig wirkungslos. Und arbeitet defensiv zu wenig sorgfältig mit.
Majeed Ashimeru: Note 3. Sein unnötiges Foul in der 7. Minute bringt das Freistoss-Gegentor. Oft ungenau und ohne Kreativität. Majeed Ashimeru: Note 3. Sein unnötiges Foul in der 7. Minute bringt das Freistoss-Gegentor. Oft ungenau und ohne Kreativität.
Jordi Quintillà: Note 3,5. Von ihm erwartet man mehr Einfluss auf die Spielgestaltung. Kaum eine gelungene Aktion.Jordi Quintillà: Note 3,5. Von ihm erwartet man mehr Einfluss auf die Spielgestaltung. Kaum eine gelungene Aktion.
14 Bilder

Nicht besser als Mittelmass: Die Noten der FCSG-Spieler gegen den FC Lugano

Das merkt auch FCSG-Coach Peter Zeidler. Kurz nach der Pause nimmt er Jordi Quintillà raus und bringt mit Simone Rapp einen weiteren Stürmer. Wer nun denkt, die St.Galler würden gefährlicher, der irrt. Es sind die Luganesi, welche näher am 0:2 sind.

Da es die Tessiner aber verpassen, das vorentscheidende zweite Tor zu machen, bleibt das Spiel bis zum Schluss spannend. Den St.Gallern gelingt es zwar, sich immer wieder in der Hälfte des Gegners festzusetzen, doch gute Chancen resultieren keine daraus.

Aufregung gibt es zum Schluss dennoch. Nach einem üblen Foul an Ashimeru gehen an der Seitenlinie die Betreuer beider Teams aufeinander los. Es kommt zu einer Rudelbildung. Schiedsrichter Bieri schickt mehrere Akteure auf die Tribüne.

Der Beste

Wirklich herausgestochen ist in einer mehr als nur durchschnittlichen St.Galler Mannschaft niemand. Die einzigen, welche auf Betriebstemperatur kamen: Abwehrchef Milan Vilotic und Torhüter Dejan Stojanovic.

Der Schlechteste

Die gesamte St.Galler Offensive. Chancen für Grünweiss? Fehlanzeige. Dem Mittelfeld rund um Ashimeru fehlen die Ideen; Bakayoko ist zwar schnell, vergisst aber immer wieder, dass zu Fussball auch ein Ball gehört; Kutesa ist bemüht und Guillemenot wirkt verloren in der Spitze. Mit Simone Rapp wechselt FCSG-Coach Peter Zeidler zwar mehr Durchschlagskraft ein, gute Chancen resultieren jedoch ebenso keine.

Die Kulisse

Es mag zwar eine lange Reise ins Tessin sein, lohnen tut sie sich allemal:

Der Schiedsrichter

Über Alain Bieri gibt es nichts Negatives zu berichten. Gute Leistung des Schiedsrichtertrios.

Die Fans

Donnerstagabend, zweieinhalb Stunden Autofahrt und dennoch:

Die Reaktionen

FCSG-Coach Peter Zeidler zur Niederlage in Lugano:

«In der ersten Hälfte war gar nichts gut»

Und auch Abwehrchef Milan Vilotic war mit der Leistung der eigenen Mannschaft nicht zufrieden:

Das Spiel im Liveticker nachlesen:

Weitere Artikel zum FCSG

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.